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Es gibt unterschiedliche Motive, Lebensmitteln aus oder mit gentechnisch veränderten (gv) Lebewesen herzustellen.
Enzyme in Waschmitteln, die Gras-, Kakao- und Blutflecken von unserer Kleidung knabbern, Pilze, die Holzschnitzel für die Papierherstellung vorbereiten, Bioethanol als Treibstoff oder Kunststoffe aus Milchsäure - in der weißen Biotechnologie verwenden die IngenieurInnen biologische und biochemische Prozesse für technische Anwendungen.
Die Gentechnik und ihre Anwendungen beruhen auf den Erkenntnissen und Techniken der Genetik. William Bateson benutzte 1906 erstmals den Begriff Genetik als Lehre von den Gesetzen der Vererbung und deren Variationen. Das Wissen um die biologische Vererbung ist uralt.
Seit etwa vierzig Jahren können ForscherInnen gezielt in das Erbgut von Lebewesen eingreifen. Sie verändern Gene und übertragen sie von einem Organismus in einen anderen. Diese transgenen Lebewesen haben neue Eigenschaften, sie können ein bestimmtes Medikament erzeugen, einen Schadstoff unschädlich...
Open Science entwickelte 2003 einfache molekularbiologische Versuche, die unter Einhaltung des Gentechnikgesetzes in Schulen durchführbar sind. Das Vienna Open Lab bietet halb- bis ganztägige Workshops, die nicht nur eine Einschulung in diese Experimente, sondern mit begleitenden Vorträgen und Diskussionen auch eine fundierte Einführung in die Thematik Gentechnik bieten.
In Österreich wurde noch kein einziger gentechnisch veränderter Organismus (GVO) freigesetzt. Es gab zwischen 1996 und 1998 fünf Anträge dafür, sie wurden jedoch allesamt abgelehnt.
Die französische Forscherin Emanuelle Charpentier, potentielle Anwärterin für den Nobelpreis , war diese Woche in Wien. Sie eröffnete am 5. September 2016 mit ihrem Vortrag die neue Vienna Doctoral School "Molecules of Life" und sprach über ihre bahnbrechenden Forschungsergebnisse.
Die politische Steuerung von Wissenschaft und Technik ist heute durch Versuche gekennzeichnet, die Öffentlichkeit mehr in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Erfahrungen aus der Gentechnikdebatte der 1990er haben gezeigt, dass es nicht ausreicht die Öffentlichkeit über wissenschaftliche Entwicklungen zu informieren, sondern diese auch...
Andreas Bachmair ist Forschungsgruppenleiter am Department für Biochemie und Zellbiologie der Universität Wien, Max F. Perutz Laboratories, und beschäftigt sich vorwiegend mit der Erforschung von posttranslationalen Proteinmodifikationen in Pflanzen. Open Science hat Prof.
Wie sieht DNA aus, wie ist sie aufgebaut, wie übersetzt man den genetischen Code? Alles über DNA, RNA und Proteine gibt es im Foliensatz Grundlagen der Gentechnik nachzulesen.