Was unterscheidet Genom-Editierungsverfahren wie CRISPR/Cas9 von herkömmlichen Technologien zur Veränderung des Erbguts und welche Risiken ergeben sich daraus?
Der  5. April 2017 stand am IMBA (Institut für molekulare Biotechnologie) in Wien ganz im Zeichen der Bioethik.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurden Status Quo und Sinnhaftigkeit des sogenannten Neuro-Enhancement diskutiert. Darunter versteht man den Einsatz von Substanzen, wie Medikamente und Drogen, sowie Verfahren zur technischen Stimulation des Gehirns.
Als Mitglied der "Plattform RRI Österreich" hat Open Science an einem Positionspapier zu verantwortungsbewusster Forschung und Innovation mitgearbeitet. Es soll zu einem besseren Verständnis des Konzepts und dessen Umsetzung in Österreich beitragen.
Fortschritte in der Medizin und den Lebenswissenschaften führen zu neuen Möglichkeiten, Leben zu gestalten und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Aber Gentechnik, Fortpflanzungsmedizin oder Arzneimittelentwicklung sind nie nur als einseitig positiv zu bewerten.
Die politische Steuerung von Wissenschaft und Technik ist heute durch Versuche gekennzeichnet, die Öffentlichkeit mehr in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Erfahrungen aus der Gentechnikdebatte der 1990er haben gezeigt, dass es nicht ausreicht die Öffentlichkeit über wissenschaftliche Entwicklungen zu informieren, sondern diese auch...
Ein gegenwärtiges Schlagwort in der Diskussion um das Verhältnis von Öffentlichkeit und Wissenschaft ist Open Science. Darunter versteht man, dass die Wissenschaft zunehmend gefordert ist, sich gegenüber der Öffentlichkeit zu öffnen.
In Österreich wurde noch kein einziger gentechnisch veränderter Organismus (GVO) freigesetzt. Es gab zwischen 1996 und 1998 fünf Anträge dafür, sie wurden jedoch allesamt abgelehnt.