ForscherInnen vom IST Austria in Klosterneuburg fanden heraus, dass Mäuse mit defektem Setd5 Gen, die ähnliche Symptome wie Personen mit Autismus und geistiger Behinderung aufweisen, stabile, schwer zu überschreibende Erinnerungen im Gehirn bilden und sie daher Schwierigkeiten haben, sich an neue Situationen anzupassen.
Je genauer man eine Art von Brustkrebs definieren kann, desto gezielter kann die Therapie erfolgen. Daher grenzt man Brustkrebsarten anhand Zelloberflächen-spezifischer Rezeptoren ab. Tripel-negativer Brustkrebs (TNBC) galt bisher als besonders schwer behandelbar – nun soll eine neue Form von Immuntherapie Abhilfe schaffen.
Der diesjährige Nobelpreis für Physiologie und Medizin wird an die beiden Forscher James Allison und Tasuku Honjo für ihre bahnbrechenden Entdeckungen im Kampf gegen Krebs verliehen. Beide Immunologen haben entdeckt, dass „Bremsen“ auf der Oberfläche bestimmter Immunzellen die Bekämpfung von Krebs durch das körpereigene Immunsystem verhindern.
Kennen Sie das? Sie grübeln über eine Frage nach oder brüten über einem Rätsel, und plötzlich kommt Ihnen die Lösung von einem Moment auf den anderen. Die Freude ist groß, oft auch von Erleichterung begleitet.
Am 28. Februar findet der Welttag der seltenen Erkrankungen statt. Dieser soll das Bewusstsein für Seltene Erkrankungen in der Öffentlichkeit steigern.
WissenschaftlerInnen aus Kalifornien ist es erstmals gelungen, Bakterienzellen mittels akustischer Signale im Körper zu verfolgen.
Für Apfel-AllergikerInnen gibt es jetzt neue Hoffnung: eine Forschungsgruppe der MedUni Wien konnte ein Apfel-Allergen erfolgreich zur Therapie einsetzen.
Wilfried Ellmeier und sein Team von der MedUni Wien haben bei Untersuchungen am Tiermodell eine vielversprechende Entdeckung gemacht: Die Histon-Deazetylase 1 (HDAC1) scheint bei Multipler Sklerose eine wichtige Rolle zu spielen und könnte hier einen möglichen therapeutischen Ansatz bieten.
WissenschaftlerInnen des Forschungszentrums für Molekulare Medizin (CeMM) in Wien haben mit aufwendigen Methoden an Zellkulturen einen Weg entdeckt, wie man möglicherweise der seltenen Erbkrankheit „Fanconi-Anämie“ beikommen könnte.
Am 2.10.2017 wurden die drei US-amerikanischen Forscher Jeffrey Hall, Michael Rosbash und Michael Young mit dem diesjährigen Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.