Mitmachen. Staunen. Entdecken. Unter diesem Motto steht die diesjährige Lange Nacht der Forschung. Am 24. April 2026 können von 17 bis 23 Uhr bei mehr als 300 Standorten in ganz Österreich faszinierende Einblicke in Wissenschaft und Forschung gewonnen werden. Der Eintritt ist frei! Auch wir sind heuer wieder mit drei Mitmachstationen in Wien dabei.
Gespräche zwischen Gesundheitspersonal, Patient:innen und Angehörigen können für alle Beteiligten herausfordernd sein. Gerade wenn es um Gespräche geht, bei denen eine lebenslimitierende Erkrankung im Raum steht. Vieles muss vermittelt werden, kann jedoch nicht so schnell aufgenommen werden. Denn es geht dabei immer auch um Gefühle.
Probieren Sie es also bei uns aus und schlüpfen Sie in die Rolle von Ärzt:innen oder Pflegepersonen. Sprechen Sie mit einer Schauspielpatient:in und erfahren Sie was Sie im Gespräch bewirken können. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Sie dürfen es auch gerne mehrmals probieren und dabei erleben, wie Sie den Gesprächsverlauf verändern können.
Birgit Hladschik-Kermer, langjährige Kommunikationstrainerin für Gesundheitsberufe nach dem ÖPGK-tEACH Standard der Initiative Gute Gesprächsqualität, ist dabei stets an Ihrer Seite, gibt Ihnen hilfreiches Feedback und konkrete Tipps für den Alltag.
Bei uns erfahren Sie außerdem, warum Gespräche über Tabuthemen, wie das Sterben und den Tod, so wichtig sind und mit welchen kleinen Tipps und Tricks das Reden darüber leichter fällt. Das Training und die Erfahrung von Palliativmediziner:innen können uns dabei unterstützen.
Diese Station ist Teil unseres Projektes „Reden wir drüber“ in Kooperation mit der Klinischen Abteilung für Palliativmedizin (MedUni Wien), der Österreichischen Plattform für Gesundheitskompetenz und der Abteilung für Medizinische Psychologie (MedUni Wien)
Standort:
MedUni Wien - Hörsaalzentrum AKH Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Näheres dazu finden Sie unter Reden kann doch jede:r, oder?! - #LNF26 Lange Nacht der Forschung.
Mikroorganismen sind Teil unseres Lebens und erfüllen wichtige Aufgaben. Bei einem gestörten Gleichgewicht oder einem geschwächten Immunsystem können sie jedoch ernste Infektionen auslösen. Entdecken Sie bei dieser interaktiven Station unterschiedliche Mikroorganismen, erfahren Sie, wo diese vorkommen oder welche Krankheiten sie auslösen können. Die Identifikation von Krankheitserregern ist oft ausschlaggebend, um die richtige Therapie für Patient:innen zu finden. Unter dem Mikroskop können verschiedene Bakterien und Pilze genauer untersucht werden. Weiters lernen Sie Methoden kennen, die bei der Wahl der richtigen Medikamente – insbesondere Antibiotika – helfen.
Standort:
Vienna BioCenter, Dr. Bohr-Gasse 3, 1030 Wien
Näheres dazu finden Sie unter Wer steckt hinter Infektionen - #LNF26 Lange Nacht der Forschung
Ungefähr 25 % der Bevölkerung leiden an Allergien und reagieren auf bestimmte Stoffe allergisch. Ein üblicherweise harmloser Stoff oder ein Nahrungsmittel kann so zum Problem werden. Bei dieser Mitmachstation für Jung und Alt von der Hochschule Campus Wien (Fachbereich Molekulare Biotechnologie) und Open Science - Lebenswissenschaften im Dialog erfahren Sie, welche Stoffe Allergien auslösen können, wie Allergien nachgewiesen werden und wie man als Betroffene:r mit einer Allergie umgeht. Probieren Sie dazu einfache Labormethoden aus und testen Sie fiktive Patient:innen auf mögliche Allergien. Außerdem können unsere jüngeren Besucher:innen Oktopus Gerhard auf seiner Reise durch das Weltall begleiten und im digitalen, interaktiven Kinderbuch „Von Sternen und Erdnüssen – Ein Oktopus in Gefahr“ spielerisch ihr Wissen zum Thema Nahrungsmittelallergien vertiefen.
Diese Station ist eine Kooperation mit der Forschungsgruppe rund um FH-Prof.in Univ. Doz.in Dr.in Ines Swoboda der Hochschule Campus Wien.
Standort:
Hochschule Campus Wien, Favoritenstraße, 232, 1100 Wien
Näheres dazu finden Sie unter Warum bin ich allergisch? - #LNF26 Lange Nacht der Forschung.
nr, 08.04.2026