{"id":2954,"date":"2024-12-30T12:31:27","date_gmt":"2024-12-30T11:31:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/?p=2954"},"modified":"2025-04-19T08:28:41","modified_gmt":"2025-04-19T06:28:41","slug":"wieso-sind-ballaststoffe-so-gesund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wieso-sind-ballaststoffe-so-gesund\/","title":{"rendered":"Wieso sind Ballaststoffe so gesund?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ballaststoffe sind wichtig N\u00e4hrstoffe f\u00fcr das Darmmikrobiom und unterst\u00fctzen unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Mit ein paar einfachen Tricks lassen sich leicht in den Speiseplan integrieren.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ihren Namen tragen Ballaststoffe v\u00f6llig zu Unrecht, denn sie sind alles andere als Ballast und haben eine \u00e4u\u00dferst wichtige Funktion f\u00fcr Gesundheit und Wohlbefinden. Die Pflanzenfasern dienen als tolle Sattmacher, f\u00f6rdern die Verdauung und dienen Mikroorganismen im Darm als Nahrungsgrundlage.<\/p>\n<p>Die fasrigen Bestandteile von Pflanzen, die aus komplexen Kohlenhydraten oder dem Zellwandbestandteil Lignin bestehen [1], sind in Obst, Gem\u00fcse, und Getreideprodukten enthalten. H\u00fclsenfr\u00fcchte, N\u00fcsse und Samen sind besonders ballaststoffreich.<\/p>\n<h2>Essen \u2013 auch f\u00fcr die Darmbakterien<\/h2>\n<p>Der Mensch ist innen und au\u00dfen dicht mit Mikroorganismen besiedelt, die sich zum Gro\u00dfteil aus Bakterien, Pilzen und Viren zusammensetzen [2,3]. Die meisten Bakterien des Menschen befinden sich im Darm. F\u00fcr ihr \u00dcberleben sind sie auf N\u00e4hrstoffe angewiesen, wobei die Ern\u00e4hrungsweise einer Person stark die Zusammensetzung ihres Darmmikrobioms beeinflusst.<\/p>\n<p>Der Weg der Nahrung zu den Darmmikroorganismen ist lang: Im Magen wird das zerkaute Essen zun\u00e4chst durch spezielle Verdauungsenzyme zerkleinert. Im D\u00fcnndarm wird es dann weiter zerlegt, und der K\u00f6rper nimmt wichtige N\u00e4hrstoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe auf. Auch Mikroorganismen schalten sich hier schon in die Essensverwertung mit ein.<\/p>\n<p>Im Dickdarm wird dem Nahrungsbrei schlie\u00dflich Wasser entzogen, und Salze und Elektrolyte werden aufgenommen. In diesem Darmabschnitt sitzen besonders viele Mikroorganismen und arbeiten auf Hochtouren: Mit ihrem einzigartigen Stoffwechsel verwerten sie vor allem Ballaststoffe, die bis hierher nicht umgesetzt wurden. Dabei liefern sie zus\u00e4tzliche Energie und geben wichtige Stoffe an die Darmschleimhaut ab, wie beispielsweise Vitamine und kurzkettige Fetts\u00e4uren [2,3].<\/p>\n<h2>Intaktes Mikrobiom f\u00fcr Gesundheit und Wohlbefinden<\/h2>\n<p>Mikroorganismen erf\u00fcllen auch noch andere wichtige Funktionen im Darm: Sie unterst\u00fctzen die Darmschleimhaut, die eine wichtige Barriere darstellt, produzieren antimikrobielle Stoffe und lassen potenziell sch\u00e4dlichen Erregern keinen Platz zum Ausbreiten. Au\u00dferdem trainieren sie das Immunsystem [2,3].<\/p>\n<p>Des Weiteren k\u00f6nnen die Mikroorganismen im Darm \u00fcber bestimmte Botenstoffe mit dem Gehirn kommunizieren \u2013 man spricht von der Darm-Hirn-Achse. So etwa werden von Bakterien produzierte kurzkettige Fetts\u00e4uren \u00fcber das Blut zum Gehirn transportiert und f\u00fchren dort u. a. zur Freisetzung des Gl\u00fcckshormons Serotonin und somit zu guter Laune [4]. Die Zusammensetzung der Darmflora beeinflusst auch Schlaf [5] sowie Haut [6].<\/p>\n<p>Das Mikrobiom birgt somit enormes Potenzial f\u00fcr die Gesundheit und wird aktuell intensiv erforscht. Heute ist ein Zusammenhang zwischen zahlreichen Erkrankungen und einer ver\u00e4nderten Zusammensetzung der Darmmikroben bekannt. Das trifft beispielsweise auf Diabetes, Fettleibigkeit, Asthma, Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und entz\u00fcndliche Darmerkrankungen zu. Auch bei Depressionen, Autismus, Parkinson und Alzheimer d\u00fcrften die Mikroorganismen im Darm eine wichtige Rolle spielen [7].<\/p>\n<p>Im Tiermodell konnte des Weiteren gezeigt werden, dass sich bereits wenige Tage ohne Ballaststoffe nachteilig auf die Gesundheit auswirken [8].<\/p>\n<h2>Zu wenige Ballaststoffe auf den T<\/h2>\n<p>Europ\u00e4ische Richtlinien empfehlen eine t\u00e4gliche Ballaststoffaufnahme von mindestens 25 bis 35 Gramm f\u00fcr Erwachsene, in \u00d6sterreich sind es 30 Gramm [9,10]. Die meisten erwachsenen Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er erreichen diese Menge jedoch nicht [11]. Dabei ist die Integration von Ballaststoffen in den Speiseplan nicht schwer. Diese sollten aus verschiedenen Quellen stammen, um auch noch m\u00f6glichst viele unterschiedliche Vitamine, Mineralien und andere N\u00e4hrstoffe abzudecken.<\/p>\n<p>In der EU sind Vollkorngetreide, H\u00fclsenfr\u00fcchte, Obst, Gem\u00fcse und Kartoffeln die Hauptquellen f\u00fcr Ballaststoffe. Vergleichsweise ballaststoffreich sind Bohnen, Erbsen, Linsen und Getreideprodukte mit m\u00f6glichst vollem Korn wie Roggenbrot, Haferflocken sowie Vollkornbrot und -nudeln.<\/p>\n<p>Bei Obst und Gem\u00fcse z\u00e4hlen Beeren, \u00c4pfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche, Avocados, Sellerie, Brokkoli, Karotten und Kartoffeln zu den besten Ballaststofflieferanten. Top f\u00fcr eine ballaststoffreiche Kost sind auch N\u00fcsse und Samen: Flohsamenschalen, Leinsamen, Weizenkleie und Chiasamen lassen hier Mandeln, Pekann\u00fcsse, Pistazien und K\u00fcrbiskerne hinter sich [9-12].<\/p>\n<h2>Einfache Tricks f\u00fcr mehr Ballaststoffe<\/h2>\n<p>Es gibt ein paar einfache Tricks, um das Essen mit mehr Ballaststoffen anzureichern:<\/p>\n<ul>\n<li>Ballaststoffreiches Obst und Gem\u00fcse f\u00fcr die Gerichte verwenden. Daher nicht an \u00c4pfeln, Kartoffeln und anderen guten Ballaststofflieferanten sparen!<\/li>\n<li>Ballaststoffe wie Karotten, Zucchini und Sellerie k\u00f6nnen in geraspelter Form einfach in manchen Speisen \u201eversteckt\u201c werden. So kann etwa ein Teil von Fleisch in Fleischspeisen ohne Geschmackseinbu\u00dfen durch Gem\u00fcse ersetzt werden. Und durch das Beimengen von Zucchini oder Karotten (unbedingt ganz fein raspeln!) gelingen herrlich saftige Torten und Kuchen.<\/li>\n<li>Die Schale von Obst und Gem\u00fcse enth\u00e4lt viele Ballaststoffe. Daher wenn m\u00f6glich \u00c4pfel ungesch\u00e4lt verwenden \u2013 beispielsweise beim Zubereiten von Apfelmus, aber auch beim weihnachtlichen Bratapfel. Das spart Arbeit und ist eine Wohltat f\u00fcr den Darm.<\/li>\n<li>Wenn m\u00f6glich auf Vollkornprodukte zur\u00fcckgreifen, beispielsweise auf Vollkornnudeln und Vollkornnudelbl\u00e4tter bei Pasta-Gerichten.<\/li>\n<li>Wei\u00dfmehl durch Vollkornmehl ersetzen, beispielsweise bei Einbrenn, B\u00e9chamelsauce und B\u00e4ckerei. Wem das geschmacklich nicht ganz so zusagt: Auch schon das Ersetzen eines Teils des Mehls durch die Vollkornvariante ist ein Plus f\u00fcr die Gesundheit. Vollkornmehl enth\u00e4lt im Gegensatz zu Wei\u00dfmehl nicht nur den Mehlk\u00f6rper mit der St\u00e4rke, sondern auch den Keimling und die Schale des Kornes und liefert so mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Ein kleiner Tipp: Baguette und Toast aus Wei\u00dfmehl durch die entsprechende Vollkornvariante ersetzen.<\/li>\n<li>Viele Speisen lassen sich durch das Beimengen von Haferflocken, (geriebenen) N\u00fcssen, Kernen und Samen ballaststoffreicher gestalten. So k\u00f6nnen etwa Suppen, Smoothies, Salate, Joghurts und M\u00fcsli auf diese Art mit Ballaststoffen aufgebessert werden. Auch B\u00e4ckerei mit Haferflocken wie etwa Haferflockenkekse schmecken wunderbar.<\/li>\n<li>Auch als gesunder Snack eignen sich Ballaststoffe hervorragend: Eine Handvoll N\u00fcsse oder Mandeln sind nicht nur gut gegen Hei\u00dfhunger, sondern erfreuen auch den Darm. Und falls es doch etwas S\u00fc\u00dfes sein soll f\u00fcr zwischendurch: Auch dunkle Schokolade liefert Ballaststoffe. Weniger weihnachtlich, aber durchaus gut zu wissen: Popcorn tut das ebenso.<\/li>\n<li>Kr\u00e4uter und Gew\u00fcrze sind ebenfalls tolle Ballaststofflieferanten, daher unbedingt den Mahlzeiten frische gehackte Kr\u00e4uter und Gew\u00fcrze beimengen. Diese verst\u00e4rken nicht nur das nat\u00fcrliche Aroma, sondern wirken sich auch auf die Darmgesundheit und das allgemeine Wohlbefinden aus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Viele dieser Tipps sind nicht nur kulinarisch ein Plus, auch der Darm und das allgemeine Wohlbefinden profitieren davon. Ein h\u00f6herer pflanzlicher Anteil in unserem Essen tut au\u00dferdem nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Klima gut.<\/p>\n<p><strong>Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Mikrobiologin und Ern\u00e4hrungsexpertin Annelieke Overbeeke entstanden, die auf ihrer <a href=\"http:\/\/www.darmkram.at\">Darm Kram-Seite<\/a> Tipps und Tricks sowie zahlreiche Rezepte und Kochvideos f\u00fcr eine ballaststoffreichere Ern\u00e4hrung anbietet.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Referenzen:<\/strong><\/p>\n<p>[1] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/books\/NBK559033\/\">Akbar A. and Shreenath AP: High Fiber Diet. [Updated 2023 May 1]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2024 Jan.<\/a><\/p>\n<p>[2] <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC10989414\/\">Salvadori M. and Rosso G.: Update on the gut microbiome in health and diseases. World J Methodol. 2024 Mar 20;14(1):89196. doi: 10.5662\/wjm.v14.i1.89196. PMID: 38577200; PMCID: PMC10989414.<\/a><\/p>\n<p>[3] <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC9874984\/pdf\/JOE-22-0111.pdf\">Fujisaka S., Watanabe Y. and Tobe K. The gut microbiome: a core regulator of metabolism. J Endocrinol. 2023 Jan 19;256(3):e220111. doi: 10.1530\/JOE-22-0111. PMID: 36458804; PMCID: PMC9874984.<\/a><\/p>\n<p>[4] <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC6469458\/pdf\/imcj-17-28.pdf\">Appleton J.: The Gut-Brain Axis: Influence of Microbiota on Mood and Mental Health. Integr Med (Encinitas). 2018 Aug;17(4):28-32. PMID: 31043907; PMCID: PMC6469458.<\/a><\/p>\n<p>[5] <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC10857497\/pdf\/nutrients-16-00390.pdf\">Dos Santos A. and Gali\u00e8 S.: The Microbiota-Gut-Brain Axis in Metabolic Syndrome and Sleep Disorders: A Systematic Review. Nutrients. 2024 Jan 29;16(3):390. doi: 10.3390\/nu16030390. PMID: 38337675; PMCID: PMC10857497.<\/a><\/p>\n<p>[6] <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC9138548\/pdf\/biomedicines-10-01037.pdf\">Thye AY, Bah YR, Law JW, Tan LT, He YW, Wong SH, Thurairajasingam S., Chan KG, Lee LH and Letchumanan V.: Gut-Skin Axis: Unravelling the Connection between the Gut Microbiome and Psoriasis. Biomedicines. 2022 Apr 30;10(5):1037. doi: 10.3390\/biomedicines10051037. PMID: 35625774; PMCID: PMC9138548.<\/a><\/p>\n<p>[7]<a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC9034083\/pdf\/41392_2022_Article_974.pdf\"> Hou K., Wu ZX, Chen XY, Wang JQ, Zhang D., Xiao C., Zhu D., Koya JB, Wei L., Li J. and Chen ZS.: Microbiota in health and diseases. Signal Transduct Target Ther. 2022 Apr 23;7(1):135. doi: 10.1038\/s41392-022-00974-4. PMID: 35461318; PMCID: PMC9034083.<\/a><\/p>\n<p>[8] <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC9501499\/pdf\/nutrients-14-03802.pdf\">Overbeeke A., Lang M., Hausmann B., Watzka M., Nikolov G., Schwarz J., Kohl G., De Paepe K., Eislmayr K., Decker T., Richter A. and Berry D.: Impaired Mucosal Homeostasis in Short-Term Fiber Deprivation Is Due to Reduced Mucus Production Rather Than Overgrowth of Mucus-Degrading Bacteria. Nutrients. 2022 Sep 15;14(18):3802. doi: 10.3390\/nu14183802.<\/a><\/p>\n<p>[9] <a href=\"https:\/\/www.eufic.org\/de\/in-unserem-essen\/artikel\/empfohlene-taegliche-aufnahme-von-ballaststoffen-und-ballaststoffreichen-lebensmitteln-um-ihnen-zu-helfen-dieses-ziel-zu-erreichen\/\">The European Food Information Council: Empfohlene t\u00e4gliche Aufnahme von Ballaststoffen und ballaststoffreichen Lebensmitteln, um Ihnen zu helfen, dieses Ziel zu erreichen. Zuletzt aktualisiert 2023.<\/a> Abgerufen am 27.11.2024.<\/p>\n<p>[10] <a href=\"https:\/\/www.gesundheit.gv.at\/lexikon\/D\/dach-referenzwerte1.html.\">\u00d6ffentliches Gesundheitsportal \u00d6sterreichs: DGE\/ \u00d6GE-Referenzwerte<\/a>.\u00a0Abgerufen am 27.11.2024<\/p>\n<p>[11] McKeown NM, Fahey GC Jr, Slavin J. and van der Kamp JW: Fibre intake for optimal health: how can healthcare professionals support people to reach dietary recommendations? BMJ. 2022 Jul 20;378:e054370. doi: 10.1136\/bmj-2020-054370. PMID: 35858693; PMCID: PMC9298262.<\/p>\n<p>[12]<a href=\"https:\/\/www.dge.de\/gesunde-ernaehrung\/faq\/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-ballaststoffen\/\"> Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung: Ballaststoffe<\/a>. Abgerufen am 13.12.2024<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ballaststoffe sind wichtig N\u00e4hrstoffe f\u00fcr das Darmmikrobiom und unterst\u00fctzen unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Mit ein paar einfachen Tricks lassen sich leicht in den Speiseplan integrieren.\u00a0 Ihren Namen tragen Ballaststoffe v\u00f6llig zu Unrecht, denn sie sind alles andere als Ballast und haben eine \u00e4u\u00dferst wichtige Funktion f\u00fcr Gesundheit und Wohlbefinden. Die Pflanzenfasern dienen als tolle [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":2955,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[30],"tags":[487,267,488,265,68,131],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2954"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2954"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2954\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3005,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2954\/revisions\/3005"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2955"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2954"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2954"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}