{"id":2890,"date":"2024-01-12T11:03:04","date_gmt":"2024-01-12T10:03:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/?p=2890"},"modified":"2024-01-17T13:34:42","modified_gmt":"2024-01-17T12:34:42","slug":"brainfood-sind-nuesse-gut-fuers-gehirn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/brainfood-sind-nuesse-gut-fuers-gehirn\/","title":{"rendered":"\u201eBrainfood\u201c: sind N\u00fcsse gut f\u00fcrs Gehirn?"},"content":{"rendered":"<p><strong>N\u00fcsse sind nicht nur gut und gesund, sie sollen au\u00dferdem gut f\u00fcr unser Gehirn sein. Die bESSERwisser haben recherchiert, ob das stimmt.<\/strong><\/p>\n<p>Die Gesundheit unseres Gehirns und damit der Erhalt seiner F\u00e4higkeiten beruht auf einem komplexen Zusammenspiel vieler Faktoren. Einer davon, den wir t\u00e4glich im wahrsten Sinn des Wortes selbst in der Hand haben, ist unsere Ern\u00e4hrung. N\u00fcsse sind Bestandteil vieler B\u00e4ckereien und Speisen und auch roh eine beliebte Knabberei f\u00fcr zwischendurch. Und sie k\u00f6nnten auch einen Boost f\u00fcrs Gehirn liefern: Denn N\u00fcsse schmecken nicht nur gut, sondern haben auch den Ruf, positive Auswirkungen auf die Gesundheit und Leistungsf\u00e4higkeit unseres Gehirns zu haben.<\/p>\n<h2>Harte Schale, gesunder Kern<\/h2>\n<p>Typisch f\u00fcr Nussfr\u00fcchte, die botanisch gesehen zu den Schlie\u00dffr\u00fcchten z\u00e4hlen, ist die Verholzung ihrer drei Fruchtwandschichten zur Schale. Diese umschlie\u00dft einen Samen \u2013 den als \u201eNuss\u201c bezeichneten \u00f6lhaltigen Kern, der meist essbar ist.<\/p>\n<p>Alle N\u00fcsse \u00adhaben prinzipiell \u00e4hnliche Inhaltsstoffe: Sie sind generell wasserarm und reich an Fett, Eiwei\u00df, Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Au\u00dferdem dienen sie als gute Quelle f\u00fcr Mineralstoffe, Vitamine und sekund\u00e4re Pflanzenstoffe, wobei es in der genauen Zusammensetzung Unterschiede bei den verschiedenen Nussarten gibt. Da N\u00fcsse \u201ekerngesund\u201c sind, sollten sie Teil einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung sein. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung empfiehlt sogar, eine Portion Obst am Tag durch eine Hand voll N\u00fcsse zu ersetzen.<\/p>\n<h2>Studien zu N\u00fcssen: eine \u201eharte Nuss\u201c<\/h2>\n<p>Die Auswirkung von N\u00fcssen auf die menschliche Gesundheit interessiert die Wissenschaft und Medizin schon seit langem. Es ist allerdings prinzipiell recht kompliziert, die Auswirkungen einzelner Bestandteile unserer Ern\u00e4hrung isoliert zu untersuchen. Zu diesem Zweck k\u00f6nnen beispielsweise in vitro Versuche durchgef\u00fchrt werden, bei denen der Effekt bestimmter Inhaltsstoffe im Labor analysiert wird. Auch Ern\u00e4hrungsstudien, bei denen Nahrungsmittel oder deren Bestandteile \u00e4hnlich wie Medikamente untersucht werden, werden daf\u00fcr oft eingesetzt. H\u00e4ufig k\u00f6nnen einzelne Studien jedoch aufgrund von Unterschieden in Studiendauer, Anzahl der Proband:innen, Menge des konsumierten Nahrungsmittels und teils auch der gemessen Parameter bzw. verwendeten Tests oft schwer verglichen werden. Die aussagekr\u00e4ftigsten Daten zur Wirkung von N\u00fcssen auf die menschliche Gesundheit stammen aus so genannten Metastudien. In diesen systematischen \u00dcbersichtsarbeiten wird eine Vielzahl von Studien kombiniert, gemeinsam analysiert und statistisch ausgewertet, sodass eine eindeutige Aussage getroffen werden kann.<\/p>\n<p>So wurde etwa durch Metastudien erhoben, dass sich der regelm\u00e4\u00dfige Verzehr von N\u00fcssen positiv gegen Krebs auswirken k\u00f6nnte, und auch eine antibakterielle Wirkung wird den gesunden Energiepaketen zugeschrieben [1, 2]. Nusskonsum kann au\u00dferdem das Risiko, an Diabetes oder Bauchspeicheldr\u00fcsen- und Darmkrebs zu erkranken, reduzieren und Gallensteinen vorbeugen [3, 4].<\/p>\n<h2>Positive Effekte von N\u00fcssen bei Erkrankungen des Gehirns<\/h2>\n<p>F\u00fcr viele Bestandteile der Nuss konnte des Weiteren eine positive Auswirkung auf die Gesundheit unserer Gef\u00e4\u00dfe und des Blutkreislaufs im Allgemeinen gezeigt werden [1, 5]. Dies wirkt sich indirekt auch auf unser Denkorgan aus, da Personen mit gesunden Gef\u00e4\u00dfen und einem gut funktionierenden Blutkreislauf weniger h\u00e4ufig an Erkrankungen des Gehirns leiden. So sind bei ihnen insbesondere Schlaganf\u00e4lle und Hirnblutungen seltener, aber auch Demenzerkrankungen k\u00f6nnen so vermieden werden [6].<\/p>\n<p>Gerade bei diesen so h\u00e4ufigen Erkrankungen des Ged\u00e4chtnisses &#8211; in \u00d6sterreich leben zumindest 150.000 Menschen mit Demenz &#8211; gibt es experimentelle Hinweise, dass N\u00fcsse einen davon unabh\u00e4ngigen, positiven Effekt haben k\u00f6nnten. Die Alzheimererkrankung, die mit Abstand die h\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr Demenzerkrankungen ist, zeichnet sich durch die Ablagerung von zwei Eiwei\u00dfen im Gehirn aus: Amyloid-Beta und Tau, die sich zu sogenannten Plaques und B\u00fcndeln zusammenkleben. Bestandteile von N\u00fcssen, insbesondere Waln\u00fcssen, zeigten im Labor einen positiven Effekt auf diese Ver\u00e4nderungen &#8211; sowohl auf die Plaques (siehe Refs 80-94 in [7]) als auch auf die B\u00fcndel (siehe Refs 103-105 in [7]).<\/p>\n<p>Die in N\u00fcssen enthaltenen Antioxidantien, wie zum Beispiel Vitamin E oder Folat (Vitamin B9), k\u00f6nnen au\u00dferdem oxidativen Stress von Zellen vermindern, der unter anderem durch Rauchen, UV-Strahlung, Abgase, Pestizide, Schlafmangel oder schlechte Ern\u00e4hrung entstehen kann. Andauernder oxidativer Stress, der durch den heutigen Lebenswandel beg\u00fcnstigt ist, kann unsere kognitive Leistung beeintr\u00e4chtigen. Da es im Gehirn durch oxidativen Stress zum Verlust von Nervenzellen und Synapsen kommt, steht er auch in Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson [8].<\/p>\n<h2>N\u00fcsse als Powerfood f\u00fcrs Ged\u00e4chtnis<\/h2>\n<p>Wie sich der Konsum von N\u00fcssen auf unser Gehirn bzw. unsere Ged\u00e4chtnisleistung auswirkt, ist unter anderem aus so genannten beobachtenden Studien bekannt. Bei diesen werden indirekte Hinweise gesammelt, indem beispielsweise die Ged\u00e4chtnisf\u00e4higkeit einer Person getestet und diese gleichzeitig befragt wird, wie sich ihre Ern\u00e4hrung in einem gewissen Zeitraum in der Vergangenheit zusammengesetzt hat. Das ist manchmal jedoch gar nicht so einfach zu beantworten, und es sind auch nicht immer alle Proband:innen\u00a0 dabei ganz ehrlich. Ein besserer Weg w\u00e4re es daher, die Testpersonen zuvor nach ihrer Ern\u00e4hrung zu befragen und dann erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt deren Gehirnleistungen zu testen.<\/p>\n<p>Eine Zusammenfassung von Studien der letzten 15 Jahre zeigte folgendes: Bis auf eine Ausnahme [8] konnte in allen beobachtenden Studien ein positiver Effekt von N\u00fcssen auf die Ged\u00e4chtnisleistung im Ganzen oder in Teilen gezeigt werden [10-15]. Insbesondere gute Wirkung durch Nusskonsum wurde bei Menschen erzielt, die aufgrund anderer Umst\u00e4nde &#8211; wie zum Beispiel zu wenig Bewegung, \u00dcbergewicht oder Diabetes &#8211; ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr die Entwicklung von Demenzerkrankungen mitbrachten [16].<\/p>\n<h2>Risikokandidat:innen f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen: N\u00fcsse essen!<\/h2>\n<p>Um den Beweis zu erbringen, dass die positiven Zusammenh\u00e4nge nicht nur auf Zuf\u00e4llen beruhen, wurden noch weitere Studien durchgef\u00fchrt. Um ausschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen, dass Proband:innen, die gerne N\u00fcsse essen, auch auf eine andere, von den Forschenden nicht abgefragte Art und Weise etwas Gutes f\u00fcr ihr Ged\u00e4chtnis tun, \u00a0wurden N\u00fcsse daher fast wie Medikamente eingesetzt: In sogenannten prospektiven randomisierten Studien wurde einer H\u00e4lfte der Testpersonen eine Nussdi\u00e4t verordnet, w\u00e4hrend die andere H\u00e4lfte\u00a0 normal weiter a\u00df. In diesen Studien zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Die bei weitem gr\u00f6\u00dfte Studie, in der 15% des t\u00e4glichen Energiebedarfs \u00fcber zwei Jahre aus Waln\u00fcssen gedeckt wurden, zeigte keinen Effekt auf die Gehirnleistung bei gesunden \u00e4lteren Proband:innen [17] . Wenn jedoch Menschen mit einem hohen Risiko f\u00fcr Herzkreislauferkrankungen eingeschlossen wurden, die also auch ein hohes Risiko f\u00fcr Erkrankungen des Ged\u00e4chtnisses haben, gab es sehr wohl positive Effekte des Nusskonsums: Wurden t\u00e4glich 30 Gramm N\u00fcsse zus\u00e4tzlich zu einer gesunden mediterranen Di\u00e4t verspeist, waren nach vier bis sechs Jahren die Ergebnisse bei Tests zur Ged\u00e4chtnisleistung besser [18,19]. Auch in k\u00fcrzeren Untersuchungen mit weniger Teilnehmenden konnten positive Effekte f\u00fcr Erdn\u00fcsse [20] und Mandeln [21] gefunden werden.<\/p>\n<h2>Unmittelbare Wirkung von N\u00fcssen aufs Ged\u00e4chtnis fraglich<\/h2>\n<p>Und wie steht es um die unmittelbare Wirkung von N\u00fcssen auf die Kognition? Alkohol berauscht schlie\u00dflich auch sofort, Sportler:innen essen vor Wettk\u00e4mpfen oft gro\u00dfe Mengen an Kohlenhydraten, und Popeye war ohne Spinat kaum einsatzbereit.<br \/>\nDazu gibt es aktuell leider wirklich wenige Daten. Eine Querschnittsstudie bei Personen im Alter von 20 &#8211; 59 Jahren fand positive Effekte auf die Geschwindigkeit bei Reaktionstests [22]. Und in einer kleinen randomisierten prospektiven Studie, bei derWaln\u00fcsse in ein Bananenbrot eingebacken wurden, gab es lediglich eine positive Auswirkung auf die kritische Denkleistung [23].<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Die Antwort auf die Frage, ob N\u00fcsse gut sind f\u00fcrs Gehirn, ist nicht so ganz einfach zu beantworten, da die wenigen dazu durchgef\u00fchrten Studien oft schwierig zu vergleichen sind.<\/p>\n<p>Setzt man die vorhandenen Puzzlest\u00fccke an Beweisen dennoch so gut es geht zusammen, wird klar: N\u00fcsse haben wohl insbesondere \u00fcber ihre positive Wirkung auf die Gesundheit von Gef\u00e4\u00dfen und Kreislauf auch einen positiven Effekt auf das Ged\u00e4chtnis. Dieser ist naturgem\u00e4\u00df bei jenen Personen am gr\u00f6\u00dften, die ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr solche Erkrankungen haben. Als Supernuss in diesem Zusammenhang erweist sich die Walnuss &#8211; f\u00fcr sie gibt es fast nur positive Studien. Dazu kommen Hinweise, dass N\u00fcsse m\u00f6glicherweise direkt vor den h\u00e4ufigsten Demenzerkrankungen des Alters sch\u00fctzen und bei regelm\u00e4\u00dfigem Konsum die Reaktionsf\u00e4higkeit erh\u00f6hen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Bei all der notwendigen kritischen Betrachtung sollten wir eines nicht vergessen: in keiner einzigen Studie konnte ein nachteiliger Effekt von N\u00fcssen festgestellt werden.<\/p>\n<p>Greifen Sie also \u00f6fters gen\u00fcsslich zur Nuss!<\/p>\n<p><strong>Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Neurologen <a href=\"https:\/\/www.meduniwien.ac.at\/web\/forschung\/researcher-profiles\/researcher-profiles\/detail\/?res=raphael_wurm&amp;cHash=ff4bcaf5730cd1dca38d0d25347affff\" rel=\"noopener noreferrer\">Raphael Wurm, <\/a>der an der Medizinischen Universit\u00e4t Wien Demenzerkrankungen erforscht.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Referenzen:<\/strong><\/p>\n<p>[1] <a href=\"https:\/\/bmcmedicine.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s12916-016-0730-3\">Aune D., Keum N., Giovannucci E., Fadnes LT, Boffetta P., Greenwood DC, Tonstad S., Vatten LJ, Riboli E and Norat T. Nut consumption and risk of cardiovascular disease, total cancer, all-cause and cause-specific mortality: a systematic review and dose-response meta-analysis of prospective studies. BMC Med. 2016 Dec 5;14(1):207. doi: 10.1186\/s12916-016-0730-3. PMID: 27916000; PMCID: PMC5137221.<\/a><\/p>\n<p>[2] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC9100260\/pdf\/molecules-27-02901.pdf\">Al-Khayri JM, Sahana GR, Nagella P., Joseph BV, Alessa FM and Al-Mssallem MQ: Flavonoids as Potential Anti-Inflammatory Molecules: A Review. Molecules. 2022 May 2;27(9):2901. doi: 10.3390\/molecules27092901. PMID: 35566252; PMCID: PMC9100260.<\/a><\/p>\n<p>[3] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC8802735\/pdf\/nihms-897453.pdf\">Pak M. and Lindseth G.: Risk Factors for Cholelithiasis. Gastroenterol Nurs. 2016 Jul-Aug;39(4):297-309. doi: 10.1097\/SGA.0000000000000235. PMID: 27467059; PMCID: PMC8802735.<\/a><\/p>\n<p>[4] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC9965730\/pdf\/nutrients-15-00878.pdf\">Nishi SK, Viguiliouk E, Kendall CWC, Jenkins DJA, Hu FB, Sievenpiper JL, Atzeni A, Misra A, Salas-Salvad\u00f3 J. Nuts in the Prevention and Management of Type 2 Diabetes. Nutrients. 2023 Feb 9;15(4):878. doi: 10.3390\/nu15040878. PMID: 36839236; PMCID: PMC9965730.<\/a><\/p>\n<p>[5] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC6845198\/pdf\/nuz042.pdf\">Becerra-Tom\u00e1s N., Paz-Graniel I., W C Kendall C., et al.: Nut consumption and incidence of cardiovascular diseases and cardiovascular disease mortality: a meta-analysis of prospective cohort studies. Nutr Rev. 2019 Oct 1;77(10):691-709. doi: 10.1093\/nutrit\/nuz042. PMID: 31361320; PMCID: PMC6845198.<\/a><\/p>\n<p>[6] <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/26481296\/\">Gardener H., Wright CB, Rundek T. and Sacco RL: Brain health and shared risk factors for dementia and stroke. Nat Rev Neurol. 2015 Nov;11(11):651-7. doi: 10.1038\/nrneurol.2015.195. Epub 2015 Oct 20. PMID: 26481296.<\/a><\/p>\n<p>[7] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC9965316\/pdf\/nutrients-15-01000.pdf\">Nishi SK, Sala-Vila A., Julvez J., Sabat\u00e9 J. and Ros E.: Impact of Nut Consumption on Cognition across the Lifespan. Nutrients. 2023 Feb 16;15(4):1000. doi: 10.3390\/nu15041000. PMID: 36839359; PMCID: PMC9965316.<\/a><\/p>\n<p>[8] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC9854433\/pdf\/antioxidants-12-00131.pdf\">Korovesis D., Rubio-Tom\u00e1s T. and Tavernarakis N.: Oxidative Stress in Age-Related Neurodegenerative Diseases: An Overview of Recent Tools and Findings. Antioxidants (Basel). 2023 Jan 5;12(1):131. doi: 10.3390\/antiox12010131. PMID: 36670993; PMCID: PMC9854433.<\/a><\/p>\n<p>[9]<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC3674216\/pdf\/nihms450271.pdf\"> Samieri C., Grodstein F., Rosner BA, et al.: Mediterranean Diet and Cognitive Function in Older Age. Epidemiology. 2013 Jul;24(4):490-9. doi: 10.1097\/EDE.0b013e318294a065. PMID: 23676264; PMCID: PMC3674216.<\/a><\/p>\n<p>[10] <a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/journals\/british-journal-of-nutrition\/article\/fruit-and-vegetable-intake-and-cognitive-decline-in-middleaged-men-and-women-the-doetinchem-cohort-study\/63DEAFE2F45A2047511D4C91845A8949\">Nooyens ACJ, Bueno-de-Mesquita HB, Van Boxtel MPJ, Van Gelder BM, Verhagen H. and Verschuren WMM: Fruit and vegetable intake and cognitive decline in middle-aged men and women: the Doetinchem Cohort Study. Br J Nutr. 2011 Sep;106(5):752-61. doi: 10.1017\/S0007114511001024. Epub 2011 Apr 11. PMID: 21477405.<\/a><\/p>\n<p>[11] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC4105147\/pdf\/nihms596572.pdf\">O\u2019Brien J., Okereke O., Devore E., Rosner B., Breteler M. and Grodstein F.: Long-term intake of nuts in relation to cognitive function in older women. \u00a0J Nutr Health Aging. 2014 May;18(5):496-502. doi: 10.1007\/s12603-014-0014-6. PMID: 24886736; PMCID: PMC4105147.<\/a><\/p>\n<p>[12] <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s12603-018-1122-5\">Li M. and Shi Z.: A Prospective Association of Nut Consumption with Cognitive Function in Chinese Adults Aged 55+. China Health and Nutrition Survey. J Nutr Health Aging. 2019;23(2):211-216. doi: 10.1007\/s12603-018-1122-5. PMID: 30697633.<\/a><\/p>\n<p>[13] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC7079683\/pdf\/nihms-1553338.pdf\">Rabassa M., Zamora\u2010Ros R., Palau\u2010Rodriguez M., et al.: Habitual Nut Exposure, Assessed by Dietary and Multiple Urinary Metabolomic Markers, and Cognitive Decline in Older Adults: The InCHIANTI Study. Mol Nutr Food Res. 2020 Jan;64(2):e1900532. doi: 10.1002\/mnfr.201900532. Epub 2020 Jan 7. PMID: 31755209; PMCID: PMC7079683.<\/a><\/p>\n<p>[14] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC9045130\/pdf\/fnagi-14-816443.pdf\">Li F., Jiang W., Wang J., et al.: Beneficial Effects of Nut Consumption on Cognitive Function Among Elderly: Findings From a 6-Year Cohort Study. Front Aging Neurosci. 2022 Apr 13;14:816443. doi: 10.3389\/fnagi.2022.816443. PMID: 35493926; PMCID: PMC9045130.<\/a><\/p>\n<p>[15] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC10195479\/pdf\/S1368980020001287a.pdf\">Bishop NJ and Zuniga KE. Investigating walnut consumption and cognitive trajectories in a representative sample of older US adults. Public Health Nutr. 2021 May;24(7):1741-1752. doi: 10.1017\/S1368980020001287. Epub 2020 Jul 3. PMID: 32618237; PMCID: PMC10195<\/a>479.<\/p>\n<p>[16] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC8166568\/pdf\/nmaa153.pdf\">Theodore LE, Kellow NJ, McNeil EA, Close EO, Coad EG and Cardoso BR: Nut Consumption for Cognitive Performance: A Systematic Review. Adv Nutr. 2021 Jun 1;12(3):777-792. doi: 10.1093\/advances\/nmaa153. PMID: 33330927; PMCID: PMC8166568.<\/a><\/p>\n<p>[17] <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0002916522010413?via%3Dihub\">Sala-Vila A., Valls-Pedret C., Rajaram S., et al.: Effect of a 2-year diet intervention with walnuts on cognitive decline. The Walnuts And Healthy Aging (WAHA) study: a randomized controlled trial. Am J Clin Nutr. 2020 Mar 1;111(3):590-600. doi: 10.1093\/ajcn\/nqz328. PMID: 31912155.<\/a><\/p>\n<p>[18] <a href=\"https:\/\/jnnp.bmj.com\/content\/84\/12\/1318.long\">Mart\u00ednez-Lapiscina EH, Clavero P., Toledo E., et al.: Mediterranean diet improves cognition: the PREDIMED-NAVARRA randomised trial. \u00a0J Neurol Neurosurg Psychiatry. 2013 Dec;84(12):1318-25. doi: 10.1136\/jnnp-2012-304792. Epub 2013 May 13. PMID: 23670794.<\/a><\/p>\n<p>[19] <a href=\"https:\/\/jamanetwork.com\/journals\/jamainternalmedicine\/fullarticle\/2293082\">Valls-Pedret C., Sala-Vila A., Serra-Mir M., et al.: Mediterranean Diet and Age-Related Cognitive Decline: A Randomized Clinical Trial. JAMA Intern Med. 2015 Jul;175(7):1094-1103. doi: 10.1001\/jamainternmed.2015.1668. Erratum in: JAMA Intern Med. 2018 Dec 1;178(12):1731-1732. PMID: 25961184.<\/a><\/p>\n<p>[20] <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/full\/10.1080\/1028415X.2016.1204744\">Barbour JA, Howe PRC, Buckley JD, Bryan J. and Coates AM: Cerebrovascular and cognitive benefits of high-oleic peanut consumption in healthy overweight middle-aged adults. Nutr Neurosci. 2017 Dec;20(10):555-562. doi: 10.1080\/1028415X.2016.1204744. Epub 2016 Jul 7. PMID: 27386745.<\/a><\/p>\n<p>[21] <a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/journals\/british-journal-of-nutrition\/article\/effects-of-almond-consumption-on-the-postlunch-dip-and-longterm-cognitive-function-in-energyrestricted-overweight-and-obese-adults\/6D0B4A3BA4E5681F2B326C3DD176E5AA\">Dhillon J., Tan SY and Mattes RD: Effects of almond consumption on the post-lunch dip and long-term cognitive function in energy-restricted overweight and obese adults. Br J Nutr. 2017 Feb;117(3):395-402. doi: 10.1017\/S0007114516004463. Epub 2017 Feb 10. PMID: 28183366.<\/a><\/p>\n<p>[22] <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s12603-014-0569-2\">Arab L. and Ang A.: A cross sectional study of the association between walnut consumption and cognitive function among adult US populations represented in NHANES. J Nutr Health Aging. 2015 Mar;19(3):284-90. doi: 10.1007\/s12603-014-0569-2. PMID: 25732213.<\/a><\/p>\n<p>[23]<a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/journals\/british-journal-of-nutrition\/article\/effects-of-walnut-consumption-on-cognitive-performance-in-young-adults\/3BD8AD9713F9EE1B329E6988EB63A890\"> Pribis P., Bailey RN, Russell AA, et al.: Effects of walnut consumption on cognitive performance in young adults. Br J Nutr. 2012 May;107(9):1393-401. doi: 10.1017\/S0007114511004302. Epub 2011 Sep 19. PMID: 21923981.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00fcsse sind nicht nur gut und gesund, sie sollen au\u00dferdem gut f\u00fcr unser Gehirn sein. Die bESSERwisser haben recherchiert, ob das stimmt. Die Gesundheit unseres Gehirns und damit der Erhalt seiner F\u00e4higkeiten beruht auf einem komplexen Zusammenspiel vieler Faktoren. 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