{"id":2874,"date":"2023-09-29T08:47:29","date_gmt":"2023-09-29T06:47:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/?p=2874"},"modified":"2024-01-17T13:35:00","modified_gmt":"2024-01-17T12:35:00","slug":"soziale-medien-und-ki-neue-strategien-gegen-lebensmittelverschwendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/soziale-medien-und-ki-neue-strategien-gegen-lebensmittelverschwendung\/","title":{"rendered":"Soziale Medien und KI: neue Strategien gegen Lebensmittelverschwendung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bei gezielten Kampagnen gegen Lebensmittelverschwendung spielen sowohl Social Media als auch KI eine wichtige Rolle. Die bESSERwisser haben dazu recherchiert.<\/strong><\/p>\n<p>Mehr als ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel landen heute im M\u00fcll, was einem j\u00e4hrlichen Verlust von etwa 1,3 Milliarden Tonnen an Essen entspricht [1]. Nicht nur beim Anbau und Vertrieb geht wertvolle Nahrung verloren, sondern auch beim pers\u00f6nlichen Konsum. Hier sind die einkommensstarken L\u00e4nder Spitzenreiter \u2013 unter anderem, da hier oft zu hohe Qualit\u00e4tsanspr\u00fcche an das Aussehen von Obst und Gem\u00fcse herrschen und noch einwandfreie Lebensmittel aufgrund ihres Ablaufdatums weggeworfen werden [2]. Allein in \u00d6sterreich landet j\u00e4hrlich \u00fcber eine Million Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabf\u00e4llen im M\u00fcll [3].<\/p>\n<p>Die enorme Lebensmittelverschwendung stellt ein gro\u00dfes ethisches Problem dar: W\u00e4hrend weltweit jedes Jahr mehr als 800 Millionen Menschen hungern, wird in anderen Teilen der Welt das Essen nicht gen\u00fcgend wertgesch\u00e4tzt [4]. Au\u00dferdem wird dadurch die Umwelt extrem belastet, da Herstellung und Transport der nicht genutzten Lebensmittel unn\u00f6tig Energie, Wasser, Fl\u00e4chen sowie D\u00fcnge- und Pflanzenschutzmittel ben\u00f6tigen \u2013 und das in ohnehin schon schwierigen Zeiten des Klimawandels und dem Verlust der Biodiversit\u00e4t. Daher hat es sich die UN zum Ziel gesetzt, bis 2030 die Menge an Lebensmittelabf\u00e4llen zu halbieren. Dementsprechend wurden bereits zahlreiche globale und lokale Kampagnen gestartet, um der Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen.<\/p>\n<h2>Mit Apps gegen die Lebensmittelverschwendung im Handel<\/h2>\n<p>Beim Kampf gegen Lebensmittelverschwendung in Handel, Gastro und Vertrieb sind heute Internet &amp; Co nicht mehr wegzudenken, und Apps wie beispielsweise Too good to go liegen hoch im Kurs. Dieser in 17 L\u00e4ndern aktive \u201eMarktplatz f\u00fcr \u00fcbersch\u00fcssige Lebensmittel\u201c bietet \u00fcbriges Essen von B\u00e4ckereien, Superm\u00e4rkten und Gastronomiebetrieben zum reduzierten Preis f\u00fcr die Kundschaft und erfreut sich gro\u00dfer Beliebtheit. Auch in \u00d6sterreich ist Too good to go seit mittlerweile mehr als vier Jahren aktiv und konnte bereits mehr als 9 Millionen \u00dcberraschungssackerl mit \u00dcberbleibseln retten.<\/p>\n<p>Eine derartige Win-Win-Win-Situation bietet auch die App ResQ. Diese funktioniert \u00e4hnlich wie Too good to go, bietet zus\u00e4tzlich aber auch noch Privatpersonen die M\u00f6glichkeit, ihre \u00fcbersch\u00fcssigen Lebensmittel zu verkaufen. ResQ ist aktuell in \u00d6sterreich noch nicht aktiv und kann somit von \u00d6sterreicher:innen nur im Ausland genutzt werden.<\/p>\n<p>Auch Regionalit\u00e4t ist ein Weg aus der Essenswegwerf-Falle, da regionale Lebensmittel besonders frisch gekauft und verwerten werden k\u00f6nnen. In \u00d6sterreich haben sich zahlreiche Apps, wie beispielsweise Direkt Regional, AbHof oder VomLand, darauf spezialisiert.<\/p>\n<h2>KI zur Vermeidung von Food Waste<\/h2>\n<p>Wie viele andere Bereiche wird aktuell auch der Lebensmittelsektor von der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) erobert und soll unter anderem dabei helfen, in der Produktions- und Lieferkette sowie der Gastronomie Verluste gering zu halten [5,6].<\/p>\n<p>Wie Lebensmittelverschwendung mithilfe von KI verhindert werden kann, ist beispielsweise Thema des Projekts REIF, das die Hochschule Augsburg gemeinsam mit Partner:innen durchf\u00fchrt [12]. REIF hat eine Reduzierung der Lebensmittelverluste in den Branchen Molkerei, Fleisch und Backwaren um bis zu 90 Prozent als Ziel. KI-unterst\u00fctzt sollen \u00dcberproduktion minimiert und Ausschuss vermieden werden, indem die Nachfrage der Konsument:innen genauer prognostiziert und die Produktion kurzfristig an \u00c4nderungen der Gegebenheiten angepasst wird [6].<\/p>\n<p>Auch in der Gastronomie hilft die KI mittlerweile schon bei der M\u00fcllvermeidung. So etwa hat das 2013 in London gegr\u00fcndete Unternehmen Winnow Vision ein smartes System entwickelt, das mit Kamera und Waage die weggeworfenen Lebensmittel erfasst und deren Gewicht ermittelt. Eine Auswertung dieser Daten liefert den Gastronom:innen KI-unterst\u00fctzt dann unterschiedlichste Informationen, wie etwa welche Gerichte mit vielen Resten auf dem Teller zur\u00fcckkommen. So k\u00f6nnen dann beispielsweise Men\u00fcs angepasst werden, um Abf\u00e4lle zu vermeiden. Auch das Schweizer Start-up KITRO hat sich auf KI-gest\u00fctzte Abfallvermeidung in Gro\u00dfk\u00fcchen spezialisiert.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich startete im Jahr 2022 das Projekt \u201eAppetite\u201c, welches mithilfe von KI Filialen im Lebensmittelhandel bei der bedarfsgerechten Best\u00fcckung unterst\u00fctzen soll. Ziel ist die Entwicklung eines Prognose-Tools, das schon im Vorfeld Lebensmittelverschwendung verhindern und Produkte nicht erst dann retten soll, wenn es fast schon zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n<h2>Abf\u00e4lle aus Haushalten: Kampagnen nicht zielf\u00fchrend<\/h2>\n<p>Bei der Lebensmittelverschwendung in \u00d6sterreich f\u00e4llt das Konsumverhalten der Endverbraucher:innen besonders stark ins Gewicht: Rund die H\u00e4lfte davon stammt aus privaten Haushalten [4]. Dabei gibt es einen klaren Unterschied zwischen den verschiedenen Altersgruppen: Die Generation 50+ lebt besonders nachhaltig und plant und verwertet Lebensmitteleink\u00e4ufe umsichtiger als J\u00fcngere [7]. Von den \u00e4lteren, vor 1945 geborenen Menschen gaben rund ein Drittel sogar an, nie Lebensmittel in den M\u00fcll zu werfen [8]. Die Lebensmittelverschwendung der J\u00fcngeren resultiert vor allem aus falschem Einkaufsverhalten und Fehlern beim Aufbewahren sowie fehlender Praxis beim Verwerten von Essensresten [9]. Des Weiteren werfen Haushalte mit Kindern besonders viele Lebensmittel weg, wobei hier gilt: Je mehr Kinder, umso mehr weggeworfenes Essen [10].<\/p>\n<p>Damit private Haushalte langfristig weniger Lebensmittel wegwerfen und das Ziel der UN f\u00fcr nachhaltigen Konsum und Produktion im Jahr 2030 greifbar wird, m\u00fcssen dementsprechende Kampagnen auch ihre Zielgruppen erreichen. Dies scheint aktuell jedoch nicht der Fall zu sein, wie eine britische Studie zeigte. Diese kam zu dem Schluss, dass die meist sehr allgemein gehaltenen Kampagnen zum Umgang mit Lebensmitteln private Haushalte zu wenig spezifisch ansprechen und bei der Zielgruppe nicht ankommen. Dementsprechend ist die Menge an verschwendeten Lebensmitteln in Haushalten trotz zahlreicher Kampagnen immer noch hoch [11].<\/p>\n<p>Der Wille zur Ver\u00e4nderung ist jedenfalls da: Wie eine Umfrage zeigte, wollen Menschen in \u00d6sterreich etwas gegen die Lebensmittelverschwendung tun [12].\u00a0 58 Prozent der \u00d6sterreicher*innen ist bewusst, dass Lebensmittelabfall schlecht f\u00fcrs Klima ist, und mehr als Dreiviertel von ihnen versucht, m\u00f6glichst alles Essen zu verwerten. Mehr als die H\u00e4lfte der Befragten glaubt au\u00dferdem, dass die aktuelle Teuerung zu weniger Lebensmittelabfall beitr\u00e4gt.<\/p>\n<h2>Mit Social Media und Online-Plattformen gegen Essen im M\u00fcll<\/h2>\n<p>Beim Kampf gegen die Essensverschwendung in den Haushalten spielen heutzutage Soziale Medien und Online-Plattformen eine wichtige Rolle. So kommen beispielsweise weltweit Social Media-Kampagnen zum Einsatz, um bei den Konsument:innen \u00fcberhaupt einmal das Bewusstsein daf\u00fcr zu schaffen bzw. dieses zu st\u00e4rken, dass Lebensmittelverschwendung ein ernstes Problem darstellt. Je nach verwendetem Kanal k\u00f6nnen online unterschiedliche Alters- und Zielgruppen erreicht werden.<\/p>\n<p>Wie eine Studie zeigte, werden in den Sozialen Medien mit emotionalen Botschaften die besten Ergebnisse erzielt, um eine langfristige Auswirkung zu erreichen [13]. Obwohl es viel Online-Kampagnen schafften, bei den Konsument:innen ein Bewusstsein f\u00fcr Lebensmittelverschwendung zu schaffen, kam es dadurch meist zu keinen langfristigen \u00c4nderungen derer Gewohnheiten. Daher werden zus\u00e4tzlich noch andere Strategien gegen das Wegwerfen von Essen empfohlen [6].<\/p>\n<p>Generell zeigen Social Media-Kampagnen dann die besten Effekte, wenn sie mit anderen Intervention-Tools kombiniert werden. Dies k\u00f6nnen gedruckte Informationen, Spiele-Apps, Websites, E-Mail-Benachrichtigungen, Rezeptkarten oder \u00c4hnliches sein [11].<\/p>\n<p>Beim Online-Kampf gegen Lebensmittelverschwendung spielen heute auch Influencer:innen eine wichtige Rolle: Die D\u00e4nin Selina Juul machte es mit ihrer 2008 gegr\u00fcndeten Bewegung &#8222;Stoppt die Essensverschwendung&#8220; auf diversen Social Media- und Online-Plattformen vor, wie das Engagement einer einzigen Person Gro\u00dfes bewirken kann. Die von ihr ins Leben gerufene Initiative arbeitet mittlerweile auch mit EU- und UNO-Initiativen zusammen. F\u00fcr ihr \u00f6ffentliches Engagement gegen die Essensverschwendung wurde Juul 2014 zur &#8222;D\u00e4nin des Jahres&#8220; gew\u00e4hlt und hat zahlreiche Preise erhalten. Sie ist aber bei weitem nicht die Einzige, die sich hier engagiert. Immer mehr junge Leuten setzen sich f\u00fcr die Umwelt und gegen Essensverschwendung ein und nutzen das Internet, um mit ihren Botschaften Gleichgesinnte zu erreichen.<\/p>\n<p>Die \u00d6sterreicherin Madeleine Alizadeh, besser bekannt als dariadaria, ist mit ihrer Nachhaltigkeitsbewegung ebenfalls auf reges Interesse gesto\u00dfen und wurde mit ihrem Nachhaltigkeitsblog auch \u00fcber die Grenzen \u00d6sterreichs bekannt. Ihr folgen alleine auf Instagram, wo sie sich klar gegen Lebensmittelverschwendung ausspricht, heute rund 200.000 Menschen.<\/p>\n<h2>Was bringt die Zukunft f\u00fcr die Haushalte?<\/h2>\n<p>Beim Kampf gegen die Essensverschwendung in den Haushalten soll auch die KI zuk\u00fcnftig eine wichtige Rolle spielen und die Konsument:innen beim Ern\u00e4hrungsmanagement unterst\u00fctzen. So etwa soll der smarte K\u00fchlschrank bald auch von unterwegs eine \u00dcbersicht \u00fcber die Vorr\u00e4te im K\u00fchlschrank erm\u00f6glichen. Dadurch kann der Einkauf von den Konsument:innen besser geplant werden, oder noch besser \u2013 diese Aufgabe kann \u00fcberhaupt gleich vom integrierten Einkaufsassistenten \u00fcbernommen werden. Auch Informationen zu Lebensmitteln, die bald ablaufen, sollen die Verbraucher:innen damit erhalten. Diese Neuerungen werden jedoch durchaus auch skeptisch gesehen, da der Einbau von Kameras im K\u00fchlschrank auch die Problematik des Datenschutzes mit sich bringt [14].<\/p>\n<p>Woran aktuell auch an verschiedensten Stellen get\u00fcftelt wird, sind \u201eintelligente Verpackungen\u201c mit Sensoren, die die Frische von Nahrungsmitteln detektieren k\u00f6nnen. Eine integrierte Sensorfunktion zur Anzeige der mikrobiologischen Qualit\u00e4t von Lebensmitteln soll Verk\u00e4ufer:innen sowie Konsument:innen zuk\u00fcnftig \u00fcber den Frischegrad ihres Produktes informieren [15, 16]. Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass mit dieser Innovation die Lebensmittelverschwendung entscheidend einged\u00e4mmt werden k\u00f6nnte. Auch von Frische-Erkennung mit dem Smartphone und k\u00fcnstlichen Nasen, die Abgelaufenes \u201eerschn\u00fcffeln\u201c, sind schon in der Safe Food-Pipeline.<\/p>\n<p>Bis all diese High-Tech-L\u00f6sungen jedoch fertig entwickelt und ausgereift sind und standardm\u00e4\u00dfig eingesetzt werden k\u00f6nnen, wird noch Zeit vergehen. Bis dahin k\u00f6nnen Konsument:innen aber schon einmal auf einfache Tricks zum Vermeiden von Lebensmittelabf\u00e4llen zur\u00fcckgreifen: Lebensmittel einfrieren, um sie l\u00e4nger haltbar zu machen, Einkaufsliste schreiben, nur das Notwendige kaufen, zu l\u00e4nger haltbaren Produkten greifen, \u201eabgelaufene\u201c Produkte nicht einfach wegschmei\u00dfen sowie h\u00e4ufigere, daf\u00fcr aber kleinere Eink\u00e4ufe t\u00e4tigen. Was auch m\u00f6glich ist: \u00dcber die App HipMeal \u00fcbersch\u00fcssige Lebensmittel an Leute aus der Umgebung verschenken oder sie zum gemeinsamen Kochen einladen.<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>[1] <a href=\"https:\/\/www.fao.org\/3\/i2697e\/i2697e.pdf\">Gustavsson J., Cederberg C., Sonesson U. et al.: Global food losses and food waste \u2013 extent, causes and prevention (2011),Food and Agriculture Organization of the United Nations , Global food losses and food waste (fao.org)<\/a><\/p>\n<p>[2] <a href=\"https:\/\/www.fao.org\/3\/cb5409en\/cb5409en.pdf\">FAO, IFAD, UNICEF, WFP and WHO: In Brief to The State of Food Security and Nutrition in the World 2021. Transforming food systems for food security, improved nutrition and affordable healthy diets for all (2020). Rome, FAO; https:\/\/doi.org\/10.4060\/cb5409e<\/a>n<\/p>\n<p>[3] <a href=\"https:\/\/www.wwf.at\/wp-content\/cms_documents\/studie_lebensmittelabfaelle-in-oesterreichischen-haushalten---status-quo.pdf\">Obersteiner, G. &amp; Luck, S., Wien: Institut f\u00fcr Abfallwirtschaft (ABF-BOKU): Teller statt Tonne, Lebensmittelabf\u00e4lle in \u00d6sterreichischen Haushalten: Status Quo (2020), . Studie im Auftrag des WWF \u00d6sterreichLebensmittelverschwendung in \u00d6sterreich I WWF<\/a><\/p>\n<p>[4] <a href=\"https:\/\/www.who.int\/news\/item\/06-07-2022-un-report--global-hunger-numbers-rose-to-as-many-as-828-million-in-2021#:~:text=The%20number%20of%20people%20affected,away%20from%20its%20goal%20of\">Food and Agriculture Organization of the United Nations:\u00a0 UN Report: Global hunger numbers rose to as many as 828 million in 2021.<\/a><\/p>\n<p>[5] <a href=\"http:\/\/Sustainability | Free Full-Text | Using Artificial Intelligence to Tackle Food Waste and Enhance the Circular Economy: Maximising Resource Efficiency and Minimising Environmental Impact: A Review (mdpi.com)\">Onyeaka H., Tamasiga P., Nwauzoma UM, Miri T., Juliet UC, Nwaiwu, O, and Akinsemolu AA: Using Artificial Intelligence to Tackle Food Waste and Enhance the Circular Economy: Maximising Resource Efficiency and Minimising Environmental Impact: A Review (2023). Sustainability, 15(13), 10482. https:\/\/doi.org\/10.3390\/su151310482<\/a><\/p>\n<p>[6] <a href=\"http:\/\/Mit K\u00fcnstlicher Intelligenz gegen Food Waste \u2013 Digital for Good | RESET.ORG\">RESET \u2013 Digital for Good: Mit K\u00fcnstlicher Intelligenz gegen Food Waste (2019).<\/a><\/p>\n<p>[7] <a href=\"https:\/\/www.teambank.at\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/TeamBank-230314-Liquiditaetsbarometer-AT.pdf\">TeamBank: TeamBank-Liquidit\u00e4tsbarometer \u00d6sterreich 2022.<\/a><\/p>\n<p>[8] Institut der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln, Theresa Eyerund und Adriana Neligan: Verschwenderische Generationen X und Y (2017).<\/p>\n<p>IW-_Kurzbericht_56_2017_Lebensmittelverschwendung.pdf (iwkoeln.de)<\/p>\n<p>[9] <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0921344921004997\">Karunasena GG, Ananda J. and Pearson D.: Generational differences in food management skills and their impact on food waste in households (2021). Resources, Conservation and Recycling, Volume 175, 2021,105890, https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.resconrec.2021.105890.<\/a><\/p>\n<p>[10] <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0272494415300475\">Visschers VHM, Wickli N. and Siegrist M.: Sorting out food waste behaviour: A survey on the motivators and barriers of self-reported amounts of food waste in households (2016). Journal of Environmental Psychology, Volume 45, 2016, Pages 66-78, https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jenvp.2015.11.007.<\/a><\/p>\n<p>[11] <a href=\"https:\/\/uwe-repository.worktribe.com\/output\/10307861\">Ridgway AI: Exploring the interaction between online practices and offline domestic food practices in family homes: Implications for food waste reduction campaigns (2023). UEW Bristol, thesis.<\/a><\/p>\n<p>[12]<a href=\"http:\/\/- Too Good To Go\"> Too good to go: Impact report. Umfrage: Teuerungen ver\u00e4ndern Einkaufsverhalten bei Lebensmitteln (2023).<\/a><\/p>\n<p>[13] <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/359337801_Social_Media_The_Real_Impact_on_Food_Waste_Reduction_Beyond_the_Swipe_or_the_Click\">Zhengye HJ, Lotz A., Greg H. and Kelly L.: Social Media: The Real Impact on Food Waste Reduction Beyond the Swipe or the Click (Project summary report, 2022). Fight Food Waste CRC, NSW Environment Production Authority, and Queensland University of Technology (QUT). Brisbane, Australia. DOI: https:\/\/doi.org\/10.5204\/rep.eprints.228653<\/a><\/p>\n<p>[14] <a href=\"http:\/\/KI ja. Kamera nein. Smarte Ern\u00e4hrungsmanager sto\u00dfen auf geteilte Akzeptanz. - ForeSight (foresight-plattform.de)\">ForeSight: KI ja. Kamera nein. Smarte Ern\u00e4hrungsmanager sto\u00dfen auf geteilte Akzeptanz (2022). Abgerufen am 27.09.2023<\/a><\/p>\n<p>[15] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC7007283\/\">Barandun G., Soprani M., Naficy S., Grell M., Kasimatis M., Lun Chiu K., Ponzoni A. and G\u00fcder F.: Cellulose Fibers Enable Near-Zero-Cost Electrical Sensing of Water-Soluble Gases (2019). ACS Sensors 2019 4 (6), 1662-1669. DOI: 10.1021\/acssensors.9b0055<\/a><\/p>\n<p>[16] <a href=\"https:\/\/www.emft.fraunhofer.de\/de\/projekte\/lebensmittelsicherheit-sensorik.html\">Fraunhofer EMFT: Mehr Lebensmittelsicherheit durch Sensorik<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei gezielten Kampagnen gegen Lebensmittelverschwendung spielen sowohl Social Media als auch KI eine wichtige Rolle. Die bESSERwisser haben dazu recherchiert. Mehr als ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel landen heute im M\u00fcll, was einem j\u00e4hrlichen Verlust von etwa 1,3 Milliarden Tonnen an Essen entspricht [1]. 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