{"id":2568,"date":"2020-11-30T10:34:49","date_gmt":"2020-11-30T09:34:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/?p=2568"},"modified":"2021-02-04T07:48:13","modified_gmt":"2021-02-04T06:48:13","slug":"hilft-huehnersuppe-bei-grippe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/hilft-huehnersuppe-bei-grippe\/","title":{"rendered":"Hilft H\u00fchnersuppe bei Grippe?"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt viele Ratschl\u00e4ge dazu, was man bei Erk\u00e4ltungen, Magen-Darm-Infekten oder bei Grippe essen sollte. Doch wie wissenschaftlich fundiert sind diese Empfehlungen, und kann richtige Ern\u00e4hrung tats\u00e4chlich bei Krankheiten helfen? Und was hat es mit dem \u201eAushungern\u201c von Krankheiten auf sich? Die bESSERwisser haben dazu recherchiert und nehmen bekannte Hausmittel bei Grippe &amp; Co unter die Lupe.<\/p>\n<h2>Erk\u00e4ltung, Magen-Darm Infekt oder echte Grippe?<\/h2>\n<p>Bei Unwohlsein und Fieber spricht man umgangssprachlich schnell einmal von einer Grippe. Doch auch wenn man sie leicht verwechseln kann, bestehen zwischen sogenannten &#8222;Grippe&#8220;-Erkrankungen\u00a0 und der echten Grippe gro\u00dfe Unterschiede:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine Erk\u00e4ltung \u2013 auch als grippaler oder viraler Infekt bekannt \u2013 ist eine Sammelbezeichnung f\u00fcr unkomplizierte Atemwegsinfekte. Sie kann durch \u00fcber 100 verschiedenen Viren ausgel\u00f6st werden, meistens handelt es sich um Rhinoviren. Charakteristisch sind Symptome wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen, die \u00fcber einige Tage graduell ansteigen. Gegen grippale Infekte gibt es keine pr\u00e4ventive Impfung.<\/li>\n<li>Die echte Grippe \u2013 auch Influenza genannt \u2013 wird von Influenzaviren ausgel\u00f6st. Die Symptome einer echten Grippe treten meist innerhalb von Stunden auf und schlie\u00dfen Kopfweh, Ersch\u00f6pfung, oft Fieber und bei Kindern auch Erbrechen ein. Bei schweren Verl\u00e4ufen kann es zu Komplikationen bis hin zu Lungenentz\u00fcndungen kommen. Die wirksamste, vorbeugende medizinische Ma\u00dfnahme gegen Influenza ist die Grippeimpfung. In den letzten Jahren lag die Influenza-Durchimpfungsrate der \u00f6sterreichischen Bev\u00f6lkerung nur bei 6-10% [1].<\/li>\n<li>Die Magen-Darm Grippe \u2013 auch Gastroenteritis \u2013 hat hingegen nichts mit Influenza zu tun. Hier sind Noroviren oder Rotaviren, seltener auch Bakterien wie Salmonellen die Ausl\u00f6ser. Die Symptome \u2013 Erbrechen und Durchfall \u2013 treten schnell auf, h\u00e4ufig sind <a href=\"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/koennen-viren-durch-lebensmittel-uebertragen-werden\/\">verunreinigte Lebensmittel<\/a> der Ausl\u00f6ser.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Was hilft bei Grippe?<\/h2>\n<p>Im Normalfall klingen Grippe und Erk\u00e4ltung von selbst wieder ab, wenn unser Immunsystem die krankmachenden Mikroorganismen aus dem K\u00f6rper eliminiert hat. Medikamente gegen Viren wirken nur bei Einnahme innerhalb der ersten zw\u00f6lf Stunden nach der Infektion [2]: Die bei Influenza eingesetzten Neuraminidase-Hemmer blockieren das Binden der Viren an die K\u00f6rperzellen. Sie wirken jedoch nicht mehr, wenn sich die Viren bereits in den Zellen vermehren. Studien zeigten, dass diese Medikamente bei einer akuten Influenza nur geringe, unspezifische Wirkung haben und die Dauer der Grippe um maximal einen Tag verk\u00fcrzen [3]. Das Sprichwort \u201eeine Grippe dauert eine Woche und mit Medikamenten sieben Tage\u201c trifft in den meisten F\u00e4llen bei milden Verl\u00e4ufen also wirklich zu.<\/p>\n<p>Es gibt viele Hausmittel und Ern\u00e4hrungsempfehlungen zur Behandlung einer Grippe. Die Klassiker \u2013<a href=\"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/?s=vitamin+c\"> Vitamin C<\/a>, Zink und Pflanzenextrakte \u2013 haben sich in Studien wirksam zur Vorbeugung von Grippe und positiv auf den Verlauf der Erkrankung gezeigt. Als Therapie gegen eine bereits akute Erkrankung konnten sie sich jedoch nicht als statistisch wirksam erweisen [4]. Die meisten Hausmittel zielen darauf ab, Symptome zu lindern und den K\u00f6rper mit wichtigen N\u00e4hrstoffen zu versorgen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Tee: <\/strong>Der Klassiker unter den Erk\u00e4ltungsgetr\u00e4nken, da Fl\u00fcssigkeit und Dampf die Schleimh\u00e4ute benetzen. So kann der K\u00f6rper Viren, die die Atemwege befallen, durch Schleim leichter abtransportieren. Diesen Prozess unterst\u00fctzt man durch Trinken und Inhalieren.<\/li>\n<li><strong>Ruhe und Schlaf<\/strong>: Wenn das Immunsystem Erreger bek\u00e4mpft und durch Fieber deren Verbreitung eind\u00e4mmt, ist das f\u00fcr den K\u00f6rper sehr anstrengend. Er ben\u00f6tigt in dieser Zeit viel Ruhe und Schlaf. Rauchen oder Alkohol sind in Zeiten der Krankheit eine unn\u00f6tige zus\u00e4tzliche Belastung.<\/li>\n<li><strong>Leicht Bek\u00f6mmliches<\/strong>: Verstopfte Nase oder \u00dcbelkeit f\u00fchren h\u00e4ufig dazu, dass sich der Geschmack und der Appetit w\u00e4hrend einer Krankheit ver\u00e4ndern. Die Lust auf stark gew\u00fcrzte Speisen nimmt ab. Um den K\u00f6rper dennoch mit Energie zu versorgen, sind leicht bek\u00f6mmliche Speisen wie Zwieback oder gekochtes Gem\u00fcse empfehlenswert.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Soletti und Cola: Bei Magen-Darm-Grippe besser nicht<\/h2>\n<p>Wenn der K\u00f6rper mit Erbrechen oder Durchfall auf einen Erreger reagiert, verliert er dabei viel Fl\u00fcssigkeit und Mineralstoffe. Diesen Wasser- und Salzverlust gilt es auszugleichen. Oft wird bei \u00dcbelkeit und Durchfall \u201eSoletti und Cola\u201c empfohlen. Dieser Rat ist jedoch mit Vorsicht zu genie\u00dfen: Die in Cola enthaltene Kohlens\u00e4ure und Koffein k\u00f6nnen Magen und Darm weiter reizen und so die Symptome noch verschlimmern. Auch der hohe Zuckeranteil wirkt sich nicht f\u00f6rderlich auf die Darmt\u00e4tigkeit aus. Salzstangen liefern zwar Kochsalz und Kohlenhydrate, jedoch keine anderen ben\u00f6tigten Mineralien oder N\u00e4hrstoffe. Eine bessere Alternative sind verdauungsschonende Speisen, die Fl\u00fcssigkeit und Mineralstoffe liefern.<\/p>\n<p>Neben leicht ges\u00fc\u00dften Tees und klaren Suppen helfen <strong>Bananen, geriebene Karotten und weich gekochter Reis oder Kartoffeln<\/strong> dabei, die Verdauung wieder zu normalisieren.<\/p>\n<p>Wenn Erbrechen oder Durchfall \u00fcber mehrere Tage hinweg andauern und Fl\u00fcssigkeit nicht aufgenommen oder behalten werden kann, besteht die Gefahr der Dehydration, also des \u201eAustrocknens\u201c. F\u00fcr diesen Fall gibt es in der Apotheke Rehydrationsl\u00f6sungen \u2013 Gemische aus Wasser, Traubenzucker und Salz \u2013 zu kaufen. Besonders bei Kindern sollte auf Symptome der Dehydration geachtet werden. Und auch hier gilt: Fl\u00fcssigkeit nicht mit s\u00fc\u00dfen oder kohlens\u00e4urehaltigen Getr\u00e4nken, sondern mit Wasser und Tee zuf\u00fchren [5].<\/p>\n<h2>Die Sache mit der H\u00fchnersuppe<\/h2>\n<p>Eines der beliebtesten Hausmittel gegen Infekte im Allgemeinen ist selbstgekochte H\u00fchnersuppe [6]. Sie liefert viel Fl\u00fcssigkeit und Mineralstoffe und ist mit gekochtem Gem\u00fcse und Nudeln eine leicht verdauliche, n\u00e4hrstoffreiche Speise. Eine Studie konnte zeigen, dass durch einen H\u00fchnersuppenextrakt Immunzellen (neutrophile Granulozyten), die Entz\u00fcndungen und Schwellungen der Schleimh\u00e4ute ausl\u00f6sen, tats\u00e4chlich blockiert werden [7]. Ver\u00f6ffentlicht wurde die Studie bereits vor etwa zwanzig Jahren und\u00a0 fand seither in der Presse gro\u00dfen Anklang.<\/p>\n<p>Angesicht der Corona-Pandemie bezogen die Autoren und Autorinnen nun Stellung zu ihrer damaligen Arbeit: Sie stellten klar, dass die Studie in der \u00d6ffentlichkeit weit \u00fcber die wissenschaftliche Signifikanz ihrer Ergebnisse diskutiert wurde. Die Untersuchungen von damals\u00a0 zeigten an Zellen im Reagenzglas einen leichten Effekt auf die Bewegung der Immunzellen, es k\u00f6nnen daraus jedoch keine Aussagen \u00fcber die klinische Wirksamkeit von H\u00fchnersuppe gezogen werden. Gleichzeitig betonten die Autoren aber auch, dass das Kochen von H\u00fchnersuppe positive Auswirkungen \u00fcber den medizinischen Effekt\u00a0 hinaus haben kann. Mit Hingabe und Liebe eine Suppe zuzubereiten oder serviert zu bekommen kann eine wichtige psychosoziale Unterst\u00fctzung w\u00e4hrend einer Krankheit \u2013 und besonders w\u00e4hrend einer Pandemie \u2013 sein [8].<\/p>\n<h2>Viren oder Bakterien \u2013 der Erreger macht den Unterschied<\/h2>\n<p>Einige Krankheiten ver\u00e4ndern den Appetit und verderben den Kranken teilweise tagelang die Lust aufs Essen. Einerseits braucht der K\u00f6rper Energie, um Krankheitserreger zu bek\u00e4mpfen. Andererseits kann die verringerte Aufnahme von Nahrung auch eine Strategie gegen die Verbreitung der Erreger im K\u00f6rper sein. Der typische Appetitverlust bei manchen Infektionen betrifft nicht nur Menschen, sondern kommt auch bei M\u00e4usen und sogar Insekten vor. M\u00f6gliche Auswirkungen der Appetitlosigkeit und der ver\u00e4nderten Nahrungsaufnahme w\u00e4hrend einer Krankheit haben Forscher und Forscherinnen in einer Studie an M\u00e4usen untersucht [9]:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Bei bakteriellen Infektionen<\/strong> \u00fcberstanden die Tiere die Krankheit besser, wenn ihnen weniger Nahrung zur Verf\u00fcgung stand. Eine erh\u00f6hte Energiezufuhr in Form von Zucker wirkte sich hingegen nachteilig auf die Krankheit aus. Dies f\u00fchrten die Forscher auf den sch\u00fctzenden Mechanismus der Ketogenese zur\u00fcck. Das ist ein Stoffwechselweg des K\u00f6rpers, der bei Kohlenhydratemangel aktiviert wird und Nervenzellen vor zerst\u00f6rerischen Sauerstoffradikalen (ROS) sch\u00fctzt.<\/li>\n<li><strong>Bei viralen Infektionen<\/strong> wie Influenza wirkte sich die erh\u00f6hte Zuckerzufuhr positiv auf den Krankheitsverlauf bei den M\u00e4usen aus. Weniger Futter hatte hingegen negative Auswirkungen. Hier vermuten die Forscher, dass der Zucker notwendig ist, um den f\u00fcr virale Infektionen typischen Zellstress zu blockieren. Dies sch\u00fctzt Nervenzellen und hatte bei den M\u00e4usen weniger Todesf\u00e4lle zur Folge.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Schnupfen f\u00fcttern, Fieber aushungern?<\/h2>\n<p>Ein Sprichwort zur Ern\u00e4hrung im Krankheitsfall lautet: \u201eSchnupfen f\u00fcttern, Fieber aushungern\u201c. In Anbetracht der Studienergebnisse k\u00f6nnte an dieser Empfehlung tats\u00e4chlich etwas dran sein, wenn man bedenkt: Schnupfen wird so gut wie immer von Viren ausgel\u00f6st, und Fieber liegt oft auch eine bakterielle Infektion zu Grunde. Die Ergebnisse der Studie an M\u00e4usen k\u00f6nnen jedoch nicht direkt auf den Menschen \u00fcbertragen werden. Ratsam ist es deshalb, auf seinen Appetit zu h\u00f6ren und sich k\u00f6rperlich zu schonen. Bei schweren Verl\u00e4ufen von Krankheiten sollte unbedingt medizinische Hilfe aufgesucht werden.<\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>\u00d6sterreichischer Verband der Impfstoffhersteller: Influenza \u2013 errechnete Durchimpfungsrate Gesamtbev\u00f6lkerung \u00d6sterreich 2004-2019. <a href=\"https:\/\/oevih.at\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/impfverhalten_influenza_in_oesterreich_status_2019.pdf\">https:\/\/oevih.at\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/impfverhalten_influenza_in_oesterreich_status_2019.pdf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesundheit.gv.at\/krankheiten\/atemwege\/grippe\/diagnose\">https:\/\/www.gesundheit.gv.at\/krankheiten\/atemwege\/grippe\/diagnose<\/a><\/li>\n<li>Jefferson\u00a0\u00a0T, Jones\u00a0\u00a0MA, Doshi\u00a0\u00a0P, Del Mar\u00a0\u00a0CB, Hama\u00a0\u00a0R, Thompson\u00a0\u00a0MJ, Spencer\u00a0\u00a0EA, Onakpoya\u00a0\u00a0IJ, Mahtani\u00a0\u00a0KR, Nunan\u00a0\u00a0D, Howick\u00a0\u00a0J, Heneghan\u00a0\u00a0CJ. Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in adults and children. Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, Issue 4. Art. No.: CD008965. DOI: 10.1002\/14651858.CD008965.pub4<\/li>\n<li>Roxas M, Jurenka J. Colds and influenza: a review of diagnosis and conventional, botanical, and nutritional considerations. Altern Med Rev. 2007 Mar;12(1):25-48. PMID: 17397266<\/li>\n<li>2018 surveillance of diarrhoea and vomiting caused by gastroenteritis in under 5s: diagnosis and management (NICE guideline CG84). London: National Institute for Health and Care Excellence (UK); 2018 Oct 31. PMID: 31851440<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1288160256101\/interview-huehnersuppe-ist-genial-bei-viralen-infekten\">https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1288160256101\/interview-huehnersuppe-ist-genial-bei-viralen-infekten<\/a><\/li>\n<li>Rennard BO, Ertl RF, Gossman GL, Robbins RA, Rennard SI. Chicken soup inhibits neutrophil chemotaxis in vitro. Chest. 2000 Oct;118(4):1150-7. doi: 10.1378\/chest.118.4.1150<\/li>\n<li>Rennard SI, Kalil AC, Casaburi R. Chicken Soup in the Time of COVID. 2020 Sep;158(3):864-865. doi: 10.1016\/j.chest.2020.04.044<\/li>\n<li>Wang A, Huen SC, Luan HH, Yu S, Zhang C, Gallezot JD, Booth CJ, Medzhitov R. Opposing Effects of Fasting Metabolism on Tissue Tolerance in Bacterial and Viral Inflammation. 2016 Sep 8;166(6):1512-1525.e12. doi: 10.1016\/j.cell.2016.07.026<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt viele Ratschl\u00e4ge dazu, was man bei Erk\u00e4ltungen, Magen-Darm-Infekten oder bei Grippe essen sollte. Doch wie wissenschaftlich fundiert sind diese Empfehlungen, und kann richtige Ern\u00e4hrung tats\u00e4chlich bei Krankheiten helfen? Und was hat es mit dem \u201eAushungern\u201c von Krankheiten auf sich? Die bESSERwisser haben dazu recherchiert und nehmen bekannte Hausmittel bei Grippe &amp; Co unter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":2571,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[30],"tags":[138,336,136,333,337,334,335,338],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2568"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2568"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2568\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2651,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2568\/revisions\/2651"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2571"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}