{"id":2158,"date":"2019-08-01T13:01:06","date_gmt":"2019-08-01T11:01:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/?p=2158"},"modified":"2019-10-03T14:24:02","modified_gmt":"2019-10-03T12:24:02","slug":"kann-obst-ungesund-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/kann-obst-ungesund-sein\/","title":{"rendered":"Kann Obst ungesund sein?"},"content":{"rendered":"<p>Obst gilt als gesunde, leichte Nahrung, die den K\u00f6rper nicht belastet. Vor allem jetzt im Sommer verlocken bunte Fr\u00fcchte, die s\u00fc\u00df und k\u00f6stlich schmecken. Aber ist Obst wirklich so gesund? Nimmt man damit nicht zu viel (Frucht) Zucker auf, wie manche \u00c4rzte warnen? Und wie sieht es mit der Pestizidbelastung aus? Die bESSERwisser haben dazu recherchiert.<\/p>\n<h1>Fruktose, der Zucker im Obst<\/h1>\n<p>Zucker sollte nur in Ma\u00dfen genossen werden, soviel ist bekannt. 2015 gab die WHO diesbez\u00fcglich eine Empfehlung aus: Ein durchschnittlicher Erwachsener sollte pro Tag nicht mehr als zehn Teel\u00f6ffel Zucker \u2013 das entspricht etwa 50 Gramm \u2013 zu sich nehmen, um Gewichtszunahme und Karies vorzubeugen. Noch besser w\u00e4re laut WHO ein t\u00e4glicher Zuckerkonsum von maximal f\u00fcnf Teel\u00f6ffeln.[1] Sich daran zu halten ist schwierig, da die Industrie Zucker gerne andere Namen gibt. Hinter Bezeichnungen wie Glukose, Saccharose, Maltose oder Dextrose verbirgt sich nichts Anderes als Zucker. Auch Fruktose (Fruchtzucker), die in Obst nat\u00fcrlich vorkommt, ist eine bestimmte Zuckerart.[2]<\/p>\n<h1>&#8222;Zucker&#8220; im \u00dcberblick<\/h1>\n<p>Rein wissenschaftlich gesehen handelt es sich bei den Zuckern um eine bestimmte Gruppe organischer Verbindungen, die sogenannten niedermolekularen Kohlenhydrate. Je nach Anzahl der einzelnen aneinandergereihten Bausteine (Saccharide) unterscheidet man Einfachzucker (Monosaccharide), Zweifachzucker (Disaccharide) und Mehrfachzucker (Oligo- und Polysaccharide).[3] Bei der im allgemeinen Sprachgebrauch als Zucker bezeichneten Saccharose, dem Kristallzucker, handelt es sich um einen Vertreter der Zweifachzucker.<\/p>\n<div class=\"highlight\">\n<div>Zu den <strong><em>Monosacchariden<\/em><\/strong> z\u00e4hlt zum Beispiel\u00a0<em>Glukose<\/em>\u00a0(Traubenzucker, Dextrose), die in Obst, Gem\u00fcse und Honig vorkommt. Dieser Zucker gelangt vom Darm direkt in die Blutbahn und dient dem K\u00f6rper als schnellster Energielieferant.\u00a0<em>Fruktose<\/em> (Fruchtzucker) ist in Fr\u00fcchten enthalten und wird in der Leber zu Glukose umgewandelt.\u00a0<em>Galaktose<\/em> ist Bestandteil der Laktose und ist haupts\u00e4chlich in Milch und Milchprodukten zu finden.\u00a0Bei <em>Tagatose<\/em> handelt es sich um einen Einfachzucker, der erst k\u00fcrzlich seine Zulassung in der EU bekommen hat. Dieser wird aus Galaktose industriell hergestellt, kommt aber auch nat\u00fcrlich in Milchprodukten vor. Tagatose wird nur zu etwa 20 Prozent vom D\u00fcnndarm aufgenommen, hat einen geringeren Brennwert als Glukose und wird in erster Linie in Di\u00e4tnahrung eingesetzt. [4]<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zu den<em>\u00a0<strong>Disacchariden<\/strong><\/em> rechnet man <em>Maltose<\/em>, die aus zwei Glukosemolek\u00fclen besteht. Im menschlichen K\u00f6rper entsteht dieser Zucker bei der Verdauung st\u00e4rkehaltiger Speisen, kann aber auch k\u00fcnstlich hergestellt werden. Aufgrund seines karamellartigen Geschmacks wird <em>Maltose<\/em> gerne f\u00fcr Backwaren verwendet.\u00a0<em>Laktose<\/em> besteht aus Glukose und Galaktose und kommt haupts\u00e4chlich in Milch und Milchprodukten vor.<em>\u00a0Saccharose<\/em> (Haushaltszucker, Kristallzucker, R\u00fcbenzucker, Rohrzucker) wird entweder direkt zum S\u00fc\u00dfen verwendet oder Lebensmitteln zugesetzt. Dieses Disaccharid wird aus Zuckerr\u00fcben oder Zuckerrohr gewonnen und besteht zur einen H\u00e4lfte aus Glukose und zur anderen aus Fruktose.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Polysaccharide<\/em><\/strong> (Vielfachzucker) schmecken weniger s\u00fc\u00df. Zu ihnen z\u00e4hlen St\u00e4rke, Glykogen, Pektin, Chitin, Kallose und Zellulose. Polysaccharide dienen als Ballaststoffe, Reservestoffe und N\u00e4hrstoffe. Man findet sie zum Beispiel in Getreidek\u00f6rnern oder Kartoffeln. [5]<\/p>\n<\/div>\n<h2>Unterschiedlicher Fruchtzuckergehalt in Fr\u00fcchten<\/h2>\n<p>Der Fruktosegehalt in Fr\u00fcchten ist generell relativ gering, kann jedoch je nach Obstsorte stark schwanken. Hier ein kleiner \u00dcberblick &#8211; angegeben sind immer Durchschnittswerte f\u00fcr Fruktose (Fruchtzucker) pro 100 Gramm Fr\u00fcchten f\u00fcr das jeweilige Obst: Datteln (31 Gramm), Kaki (acht Gramm), Weintrauben (sieben Gramm), \u00c4pfel, Kirschen (sechs Gramm), Orangen, Bananen (drei Gramm), Wassermelone (f\u00fcnf Gramm), Zitrone (ein Gramm), Papaya, Rhabarber (weniger als 0,5 Gramm).<\/p>\n<p>Um die empfohlene Maximalmenge von 50 Gramm Zucker pro Tag durch den Konsum von Fr\u00fcchten zu \u00fcberschreiten, m\u00fcsste man ungew\u00f6hnlich gro\u00dfe Mengen an Fr\u00fcchten verzehren. Um in einen gesundheitlich bedenklichen Bereich zu gelangen, m\u00fcsste man beispielsweise eine gro\u00dfe Wassermelone oder sechs mittelgro\u00dfe \u00c4pfel auf einmal verzehren. Ab dieser Menge k\u00e4me man auf etwa 50 Gramm Fruchtzucker, was D\u00fcnndarm und Leber stark belasten kann. [6] Seri\u00f6se Beweisstudien, die besagen, dass ab dieser Menge Obst als ungesund eingestuft wird und sch\u00e4dlich wirkt, fehlen allerdings.<\/p>\n<h1>Industrielle Fruktose: Beliebt in der Lebensmittelproduktion<\/h1>\n<p>Fruktose kommt nat\u00fcrlich in Fr\u00fcchten vor, kann aber auch k\u00fcnstlich gewonnen werden. So wird beispielsweise aus Maisst\u00e4rke ein spezieller Fruktose-Sirup hergestellt, der unter dem Namen High-Fructose-Corn-Syrup (HFCS) als hochkonzentrierte, industriell hergestellte Fruktose auf den Markt kommt. Seine S\u00fc\u00dfkraft ist um ein Vielfaches h\u00f6her als die des R\u00fcbenzuckers. Die Lebensmittelindustrie nutzt gerne die Vorteile des synthetischen Fruchtzuckers: Er kristallisiert nicht und beh\u00e4lt eine geschmeidige Konsistenz. So etwa br\u00e4unt mit Fruktose versetztes Geb\u00e4ck gleichm\u00e4\u00dfiger, und bei Tiefk\u00fchlkost bilden sich keine Eiskristalle. Trotz dieser Vorteile kann es hier f\u00fcr den Endverbraucher problematisch werden, denn unbewusst werden oft gro\u00dfe Mengen von HFCS aufgenommen. Ein mit HFCS ges\u00fc\u00dfter Fertigsmoothie enth\u00e4lt beispielsweise bis zu 40 Gramm Fruchtzucker pro Liter, was einer kleinen Wassermelone entspricht.<\/p>\n<h1>Zu viel Fruchtzucker kann krank machen<\/h1>\n<p>Da Fruktose nur \u00fcber die Leber verstoffwechselt werden kann, belasten gr\u00f6\u00dfere Mengen ab etwa 50 Gramm dieses Organ. \u00dcbersch\u00fcssige Fruktose wird ins Blut abgegeben, wodurch Cholesterin- und Blutfettwerte steigen. Der Zucker wird in weiterer Folge im K\u00f6rper als Fett eingelagert. Dauerhafter Konsum von gro\u00dfen Mengen an Fruchtzucker kann deshalb zu \u00dcbergewicht f\u00fchren, und das Risiko einer Fettleber steigt. Auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Typ 2, Adipositas oder Gicht k\u00f6nnen m\u00f6gliche Folgen sein. Es gibt einige Studien, die einen Zusammenhang vom Verzehr von Fruchtzucker und diesen Krankheiten belegen. Allerdings konnte darin nicht eindeutig best\u00e4tigt werden, dass der Fruchtzucker alleine verantwortlich f\u00fcr die gesundheitlichen Probleme ist. [7, 8]<\/p>\n<h1>Verdauen mit Bauchweh<\/h1>\n<p>Der Konsum von Fruktose in gr\u00f6\u00dferen Mengen kann jedoch auch aus einem anderen Grund unangenehm werden, denn zu viel davon kann in manchen F\u00e4llen Verdauungsbeschwerden verursachen. Dies l\u00e4sst sich so erkl\u00e4ren: Vom K\u00f6rper aufgenommene Fruktose gelangt zun\u00e4chst in den D\u00fcnndarm. Handelt es sich dabei um gro\u00dfe Mengen, die den D\u00fcnndarm \u00fcberfordern, kann dieser nicht die gesamte Menge an Fruchtzucker verwerten. Fruktose gelangt so in weiterer Folge auch in den Dickdarm, und die Darmflora \u00e4ndert sich. Bakterien im Dickdarm nehmen gro\u00dfe Fruktosemengen als Anlass, um sich \u00fcberm\u00e4\u00dfig zu vermehren und produzieren dabei S\u00e4uren und Gase. Viele Menschen sp\u00fcren das in Form von Bauchschmerzen, Bl\u00e4hungen oder Durchfall. Die Toleranzschwelle ist hier von Mensch zu Mensch recht unterschiedlich. Bei starker Auspr\u00e4gung spricht man von Fruktoseunvertr\u00e4glichkeit, die beim Arzt getestet werden kann. [9]<\/p>\n<h1>Fruchtzucker in Getr\u00e4nken<\/h1>\n<p>Obst enth\u00e4lt neben Fruchtzucker auch Ballaststoffe. Da diese im Verdauungstrakt aufgespalten werden m\u00fcssen, wird Fruktose nach dem Verzehr von Fr\u00fcchten langsam abgebaut. Die Aufnahme des Fruchtzuckers ins Blut wird verz\u00f6gert, und der Blutzuckerspiegel steigt nur langsam an. Ballaststoffe, wie beispielsweise Pektin, binden au\u00dferdem Wasser und quellen im Magen auf. Dadurch wird die Magenentleerung verz\u00f6gert, und das S\u00e4ttigungsgef\u00fchl h\u00e4lt l\u00e4nger an.<\/p>\n<p>Konsumiert man anstatt von Fr\u00fcchten den daraus gewonnenen Fruchtsaft, verh\u00e4lt es sich anders: Fruchts\u00e4fte ohne zugesetzte Ballaststoffe lassen den Blutzuckerspiegel schneller ansteigen, und man versp\u00fcrt nach deren Genuss schneller wieder Hunger. Da das S\u00e4ttigungsgef\u00fchl aufgrund der fehlenden Ballaststoffe nicht so rasch einsetzt, trink man bei Fruchts\u00e4ften auch schnell gr\u00f6\u00dfere Mengen, als man in Form von Fr\u00fcchten zu sich nehmen w\u00fcrde. Es macht f\u00fcr den K\u00f6rper also einen gro\u00dfen Unterschied, in welcher Form man Obst zu sich nimmt.<\/p>\n<h1>Fruchtgetr\u00e4nke im \u00dcberblick<\/h1>\n<p>Im Handel findet man unterschiedliche Bezeichnungen von Fruchtgetr\u00e4nken [10]:\u00a0Unter <strong>Fruchtsaft<\/strong> versteht man ein fl\u00fcssiges Erzeugnis aus Fr\u00fcchten, bei dem der Fruchtgehalt 100\u00a0Prozent betragen muss. Man unterscheidet zwischen Direktsaft und Fruchtsaft aus Konzentrat, wobei beim Konzentrat der Fruchtsaft im Herkunftsland konzentriert und im Zielland r\u00fcckverd\u00fcnnt wird. Ein Fruchtsaft aus Orangen enth\u00e4lt beispielsweise etwa 40, Apfelsaft sogar bis zu 68 Gramm Fruktose pro Liter. Bei <strong>Fruchtnektar<\/strong> ist der gesetzlich vorgeschriebene Mindestgehalt an Fruchtsaft oder Fruchtmark je nach Fruchtart verschieden. Bei Mango muss dieser beispielsweise 25 Prozent, bei Nektar aus Pfirsich 50 Prozent betragen. Fruchtnektar darf bis zu 20 Prozent des Gesamtgewichts an Zucker oder Honig zugesetzt werden.\u00a0<strong>Frischsaft <\/strong>ist zu 100 Prozent frisch gepresster Saft aus Fr\u00fcchten.<\/p>\n<p><strong>Fruchtsaftgetr\u00e4nke<\/strong> z\u00e4hlen zu den Erfrischungsgetr\u00e4nken und enthalten nur geringe Mengen an Fruchtsaft. Bei Zitrusfr\u00fcchten sind es beispielsweise sechs Prozent, bei Trauben oder Kernobst 30\u00a0Prozent. Zucker und Aromastoffe d\u00fcrfen ebenfalls beigef\u00fcgt werden. Bei <strong>Smoothies<\/strong> wird die ganze Frucht, manchmal sogar mit Schale, verarbeitet. Als Basis dienen Fruchtmark oder Fruchtp\u00fcree, die mit Wasser, Milchprodukten oder Pflanzenmilch vermengt werden, um eine cremige Konsistenz zu erhalten. Smoothies schmecken gut und vermitteln noch dazu das Gef\u00fchl, etwas Gutes f\u00fcr den K\u00f6rper zu tun. Allerdings kann der Genuss eines Smoothies schnell mit gro\u00dfen Mengen an Fruchtzucker zu Buche schlagen: So etwa enth\u00e4lt ein Smoothie aus drei \u00c4pfeln, zwei Orangen, einer Banane und 100 Gramm Erdbeeren rund 40 Gramm Fruktose \u2013 damit w\u00e4re das Fruktosekonto f\u00fcr diesen Tag dann auch schon beinahe voll.<\/p>\n<h1>Pestizide &#8211; die gef\u00fcrchtete Chemie im Obst<\/h1>\n<p>Seit der Einf\u00fchrung des Glyphosatverbots in \u00d6sterreich im Juli sind Konsumenten f\u00fcr das Thema Pestizide besonders sensibilisiert, und Berichterstattungen \u00fcber Schadstoffe in Lebensmitteln erwecken gro\u00dfes Interesse. Eine Behandlung mit Pestiziden sieht man dem Obst nicht an, und man schmeckt sie auch nicht, daher sind diese Stoffe oft gef\u00fcrchtet. Im Durchschnitt wird konventionelles Obst \u2013 vom kleinen Pfl\u00e4nzchen bis zur reifen Frucht \u2013 bis zu 53 Mal gespritzt, bevor es in die Supermarktregale gelangt. [11] In Europa sind aktuell etwa 290 verschiedene Substanzen zugelassen, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, und konventionell wirtschaftende Landwirte kommen kaum ohne Pestizide aus. Bei Kritik verweisen Landwirte und Superm\u00e4rkte meist auf Grenzwertbestimmungen, die in \u00d6sterreich selten \u00fcberschritten werden. Allerdings gelten die Grenzwerte f\u00fcr einzelne Pestizide, und nicht f\u00fcr die Gesamtbelastung aller eingesetzten Spritzmittel. Der gesamte Schadstoffcocktail, der sich durch das Spritzen insgesamt ergibt, kann sich in manchen F\u00e4llen sehr wohl auf die Gesundheit auswirken.<\/p>\n<h1>Studien zu Pestizidbelastungen<\/h1>\n<p>Eine 2015 durchgef\u00fchrte Studie aus den USA [12] zeigte, dass die m\u00e4nnliche Spermienzahl und der Anteil an morphologisch normalen Spermien geringer werden, wenn Obst mit hohen Pestizidbelastungen konsumiert wird. Eine 2017 erschienene d\u00e4nische Langzeitstudie untersuchte, wie sich Pestizidr\u00fcckst\u00e4nde verschiedener Substanzen in Lebensmitteln langfristig auswirken. Die Studie kam zu dem Schluss, dass die Auswirkungen unbedeutend f\u00fcr die Gesundheit w\u00e4ren. [13]<\/p>\n<p>Ende 2018 zeigte ein Stichproben-Test der Arbeiterkammer Wien, dass 88 Prozent des getesteten Obstes R\u00fcckst\u00e4nde von Schadstoffen beinhaltete. Allerdings lagen alle Werte f\u00fcr einzelne Pestizide unter dem gesetzlichen Grenzwert. Addiert ergab die Gesamtmenge an Schadstoffen auf eine Frucht aber eine hohe Belastung. Hilfreicher w\u00e4re es somit, den Konsumenten die Gesamtbelastung durch alle Schadstoffe im Obst offenzulegen, um gesundheitliche Folgen besser absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. [11] Eine Erhebung von Global 2000 im Jahr 2015 ergab, dass biologisch angebautes Obst kaum bis keine Pestizidbelastungen aufweist. [14]<\/p>\n<h1>Fazit<\/h1>\n<p>Eine gesunde, ausgewogene Ern\u00e4hrung sollte unbedingt Obst beinhalten. Wer normale Mengen an Fr\u00fcchten isst, tut seinem K\u00f6rper etwas Gutes und riskiert weder Bauchschmerzen noch andere gesundheitliche Beschwerden &#8211; vorausgesetzt, es liegt keine Unvertr\u00e4glichkeit vor. Beim Konsum fertiger Getr\u00e4nke aus Fr\u00fcchten hei\u00dft es jedoch schon vorsichtiger sein: \u00dcber Fruchts\u00e4fte, Smoothies und Co k\u00f6nnen schnell gro\u00dfe Mengen an Fruchtzucker aufgenommen werden. Hier sollte man darauf achten, unter den empfohlenen Maximalwerten f\u00fcr Fruktose zu bleiben, um Beschwerden zu vermeiden. Und wer Angst vor Pestizidbelastungen hat und hier auf Nummer sicher gehen m\u00f6chte, w\u00e4hlt am besten Biofr\u00fcchte, denn Biologisch angebautes Obst darf keine naturfremden Pestizide enthalten. [15, 16, 17]<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>Abgerufen am 1.8.2019<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ages.at\/download\/0\/0\/d5caf21e89583a1d8da9e383569a272905750dcc\/fileadmin\/AGES2015\/Themen\/Ernaehrung_Dateien\/9789241549028_eng.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00b9 AGES: Guideline:Sugars intake for adults and children (2015)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lebensmittelklarheit.de\/informationen\/zucker-hat-viele-namen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00b2 Deutsche Verbraucherzentrale, Lebensmittelklarheit: Zucker hat viele Namen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lifeline.de\/ernaehrung-fitness\/gesund-essen\/zuckerarten-id33237.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00b3 Lifeline, das Gesundheitsportal: Glucose plus Fructose gleich Saccharose: Zuckerarten im \u00dcberblick<\/a><\/p>\n<p>\u2074 S<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/topics\/agricultural-and-biological-sciences\/tagatose\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">cience Direct: Tagatose<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/topics\/food-science\/polysaccharides\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u2075 Science direct: Polysaccharides<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC4822166\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u2076 Stanhope Kl: Sugar consumption, metabolic disease and obesity: The state of the controversy (2016). Crit Rev Clin Lab Sci. 2016;53(1):52-67.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC3975811\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u2077 Chiu S, Sievenpiper JL, de Souza RJ et al.: Effect of fructose on markers of non-alcoholic fatty liver disease (NAFLD): a systematic review and meta-analysis of controlled feeding trials (2014). Eur J Clin Nutr. 2014 Apr;68(4):416-23 <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/22351714\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u2078 Sievenpiper JL, de Souza RJ, Mirrahimi A. et al.: Effect of fructose on body weight in controlled feeding trials: a systematic review and meta-analysis (2012). Ann Intern Med. 2012 Feb 21;156(4): 291-304. <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gesundheit.gv.at\/krankheiten\/stoffwechsel\/nahrungsmittelunvertraeglichkeit\/fruktoseintoleranz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u2079 \u00d6ffentliches Gesundheitsportal \u00d6sterreichs: Fruktoseintoleranz <\/a><\/p>\n<p>\u00b9\u2070 Rechtsinformationssystem des Bundes: Fruchtsaftverordnung<\/p>\n<p>\u00b9\u00b9 Arbeiterkammer Wien: R\u00fcckst\u00e4nde von Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfungsmitteln bei Obst und Gem\u00fcse aus Wiener Superm\u00e4rkten und M\u00e4rkten (2018).<\/p>\n<p>\u00b9\u00b2 Chiu Y., Afeiche M., Gaskins A., et al.: Fruit and vegetable intake and their pesticide residues in relation to semen quality among men from a fertility clinic (2015). Hum Reprod. 2015 Jun; 30(6): 1342\u20131351.<br \/>\nPublished online 2015 Mar 30.<\/p>\n<p>\u00b9\u00b3 Larsson M., Nielsen V., Bjerre N., et al.: Refined assessment and perspectives on the cumulative risk resulting from the dietary exposure to pesticide residues in the Danish population (2018). Food and Chemical Toxicology, Volume 111, January 2018, Pages 207-267.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.global2000.at\/news\/bio-vs-konventionell\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00b9\u2074 Global 2000: Bio vs. konventionell (2015)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.global2000.at\/themen\/pestizide\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00b9\u2075 Global 2000: Pestizide<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bio-austria.at\/bio-bauern\/beratung\/richtlinien\/allgemeine-richtlinien\/eu-bio-verordnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00b9\u2076 Bio Austria: Bio-Rechtsvorschriften<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.verbrauchergesundheit.gv.at\/lebensmittel\/bio\/bio_lmb.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00b9\u2077 Kommunkationsplattform Verbrauchergesundheit: Ver\u00f6ffentlichungen zur biologischen Produktion (2019)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obst gilt als gesunde, leichte Nahrung, die den K\u00f6rper nicht belastet. 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