{"id":2045,"date":"2019-04-09T15:15:33","date_gmt":"2019-04-09T13:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/?p=2045"},"modified":"2019-04-11T11:19:43","modified_gmt":"2019-04-11T09:19:43","slug":"schoko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/schoko\/","title":{"rendered":"Macht Schokolade wirklich gl\u00fccklich?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schokolade kann angeblich Gl\u00fccksgef\u00fchle ausl\u00f6sen. Doch stimmt es wirklich, dass darin enthaltene Substanzen gute Laune machen? Die bESSERwisser haben recherchiert.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Schokolade ist Gottes Entschuldigung f\u00fcr Brokkoli,&#8220; meinte einmal der US-amerikanische Schriftsteller Richard Paul Evans. Und was f\u00fcr eine! Wir alle lieben Schokolade, und die s\u00fc\u00dfe Leckerei ist heute aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Manche m\u00f6gen sie lieber milchig und s\u00fc\u00df, andere wiederum bevorzugen sie herb und dunkel. War die S\u00fc\u00dfigkeit fr\u00fcher noch den Reichen vorbehalten, ist sie heute f\u00fcr alle leistbar und in vielen Sorten und Preiskategorien erh\u00e4ltlich. Im Jahr 2016 lag der j\u00e4hrliche Pro-Kopf-Konsum von Schokolade in \u00d6sterreich bei 8,7 Kilogramm, das entspricht stolzen 87 Tafeln. [1]<\/p>\n<h1>Schokolade: Lange Tradition<\/h1>\n<p>Der Ursprung der Schokolade reicht \u00fcber 3000 Jahre ins heutige Mittelamerika zur\u00fcck. Man vermutet, dass der Kakaobaum schon um 1500 v.Chr. im Gebiet von Mexiko genutzt wurde und dass um 600 v. Chr. die Maya diese Pflanze bereits kultivierten. Die Azteken bereiteten einen Kakaotrank mit kaltem Wasser zu und nannten das kakaohaltige bittere Getr\u00e4nk xocolatl &#8211; daher stammt auch der Name Schokolade. Kakao wurde damals als g\u00f6ttliches Geschenk und somit als heilig angesehen. Der Genuss von Kakao war allerdings nur erwachsenen M\u00e4nnern erlaubt, da dieser als berauschend galt. Die edlen Bohnen dienten zu dieser Zeit auch als Zahlungsmittel.<\/p>\n<p>Mit der Entdeckung Amerikas kamen die Kakaobohnen dann nach Europa, wo der daraus zubereitete bittere Trank zun\u00e4chst keinen gro\u00dfen Anklang fand. Erst als im 16. Jahrhundert dem fl\u00fcssigen Kakao Honig und Rohrzucker zum S\u00fc\u00dfen beigemengt wurden,\u00a0erfreute sich\u00a0das Schokoladengetr\u00e4nk bald gro\u00dfer Beliebtheit. Im 18.und 19. Jahrhundert wurde Kakao in gr\u00f6\u00dferen Mengen gehandelt, war jedoch zun\u00e4chst ein Luxusgut und den Wohlhabenden vorbehalten. Die Entwicklung eines Verfahrens zum Auftrennen von Kakaobohnen in Kakaobutter und Kakao zu Beginn des 19. Jahrhunderts trug zur weiteren Verbreitung des Kakaos in Europa bei. Schokolade diente damals nicht nur als Lebensmittel, sie wurde lange auch als Medizin eingesetzt. In der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden dann Schokoladefabriken. Die erste essbare Schokolade wurde im Jahr 1848 von der englischen Firma J.S. Fry &amp; Sons auf den Markt gebracht.<\/p>\n<h1>Bestandteile von Schokolade<\/h1>\n<p>Handels\u00fcbliche Schokolade wird heute im Wesentlichen aus folgenden Grundzutaten hergestellt: Kakaobohnen, Zucker, Kakaobutter und gegebenenfalls auch aus Milchprodukten. Generell wird zwischen Bitterschokolade, Milchschokolade und wei\u00dfer Schokolade unterschieden. Bitterschokolade hat im Vergleich zu Milchschokolade einen gr\u00f6\u00dferen Anteil an Kakaomasse und einen geringeren Anteil an Kakaobutter und enth\u00e4lt kein Milchpulver. Wei\u00dfe Schokolade enth\u00e4lt keine Kakaomasse, sie besteht lediglich aus Zucker, Kakaobutter und Milchpulver.<\/p>\n<p>In Superm\u00e4rkten und Fachgesch\u00e4ften wird meist eine Vielzahl an Schokoladensorten und Geschmacksrichtungen angeboten. Von der Milchschokolade bis zur dunklen Schokolade, von zart schmelzend bis edelbitter, Schokolade mit oder ohne F\u00fcllung \u2013 hier bleibt kaum ein Wunsch offen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich ein deutlicher Trend bei der Schokolade durchgesetzt: Bio- und Fairtrade-Produkte finden gute Abnehmer, und auch f\u00fcr handgeschr\u00f6pftes S\u00fc\u00dfes wird gerne mehr bezahlt. Schokolade hat sich mit der Zeit von der preiswerten S\u00fc\u00dfigkeit zum Lifestyle-Produkt gewandelt. Hier sind die Preise mittlerweile nach oben hin offen: So etwa kostet die momentan teuerste Schokolade der Welt von der Firma To`ak pro Tafel mehrere Hundert Euro. Die exquisite S\u00fc\u00dfigkeit wird mittels Pinzette auf die Zunge gelegt, damit kein Geschmack, der an der Hand haftet, den vollen Genuss st\u00f6rt.<\/p>\n<h1>Gl\u00fcck in geringer Dosis<\/h1>\n<p>Um die Wirkung von Schokolade ranken sich viele Mythen. Sie soll angeblich aphrodisierend wirken, gesund sein und die Stimmung heben &#8211; aber auch Pickel verursachen und s\u00fcchtig machen. Doch wie verh\u00e4lt es sich mit Schokolade als Stimmungsaufheller, kann sie wirklich gl\u00fccklich machen? Tryptophan, Theobromin, Phenylethylamin, Anandamid und Koffein \u2013 das sind die Inhaltsstoffe von Kakao, die in diesem Zusammenhang immer wieder genannt werden. [2]<\/p>\n<div class=\"highlight\">\n<ul>\n<li>Bei <strong>Tryptophan<\/strong> handelt es sich um eine essentielle Aminos\u00e4ure, die im K\u00f6rper nicht selbst gebildet werden kann und somit durch die Nahrung aufgenommen werden muss. Tryptophan ist in Kakaobohnen enthalten, aber auch in vielen anderen Nahrungsmitteln wie beispielsweise Eiern, Sojabohnen oder Cashewkernen. Diese Aminos\u00e4ure dient als Baustein der Eiwei\u00dfe in unserem K\u00f6rper. Sie wird aber auch zu Serotonin abgebaut, einem wichtigen Botenstoff des Nervensystems, der umgangssprachlich auch als \u201eGl\u00fcckshormon\u201c bekannt ist. Der in der Schokolade enthaltene Zucker hebt den Insulinspiegel, was wiederum bewirkt, dass Tryptophan leichter ins Gehirn gelangt und dort zu Serotonin umgewandelt wird. Mangelt es dem K\u00f6rper an Serotonin, kann dies zu Depressionen und Angstzust\u00e4nden beitragen. [3] Hochdosiertes Serotonin wird zwar gegen Depressionen eingesetzt, die Dosis des in Schokolade enthaltenen Tryptophans ist allerdings zu gering, um Gl\u00fccksgef\u00fchle ausl\u00f6sen zu k\u00f6nnen. [4]<\/li>\n<li><strong>Theobromin<\/strong> ist ein Alkaloid, das eine \u00e4hnliche Struktur wie Koffein aufweist und eine ebenso anregende Wirkung auf das Nervensystem hat. Der Wachmacher ist in Kakaobohnen, in Kolan\u00fcssen sowie in Teebl\u00e4ttern enthalten. Bei Schokolade gilt: Je h\u00f6her der Anteil an Kakao, umso h\u00f6her der Anteil an Theobromin. Theobromin erweitert die Blutgef\u00e4\u00dfe und wirkt aufputschend, aber auch stimmungsaufhellend. [6] \u00c4hnlich wie auch schon beim Tryptophan verh\u00e4lt es sich auch hier jedoch so: Die in Schokolade und Kakao enthaltenen Mengen an Theobromin sind zu gering, um als Wachmacher zu wirken.<\/li>\n<li>Dasselbe gilt f\u00fcr<strong> Koffein<\/strong>: Dieses kommt in Schokolade und Kakao zwar vor, allerdings auch hier in zu geringer Dosis, um aufputschend zu wirken. Die Menge an Koffein variiert stark von \u00a0Schokolade zu Schokolade, eine ganze Tafel enth\u00e4lt jedoch bei allen g\u00e4ngigen Sorten weniger Koffein als eine Tasse Kaffee.<\/li>\n<li><strong>Phenylethylamin<\/strong> ist ein Botenstoff, der den Anstieg des Blutzuckerspiegels bewirkt und den Puls sowie den Blutdruck erh\u00f6ht. Es ist als Muntermacher bekannt und liegt in besonders hoher Konzentration bei Verliebten im Blut vor. Auch hier liegen f\u00fcr eine Wirkung in Schokolade zu geringe Mengen vor.<\/li>\n<li>Auch <strong>Anandamid<\/strong>, eine Substanz, die an den Rezeptor f\u00fcr die Wirksubstanz von Haschisch und Marihuana binden kann, ist in Schokolade zu gering dosiert, um ihre Wirkung zu entfalten: F\u00fcr einen berauschenden Effekt m\u00fcssten mindestens 300 Tafeln Schokolade verzehrt werden. [2]<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<h1>\u2026und sie macht doch gl\u00fccklich<\/h1>\n<p>Diese Inhaltsstoffe der Schokolade schaffen es in den vorliegenden Mengen also nicht, die Stimmung zu heben, so viel steht fest. Und doch zeigen Studien, dass Schokolade eine stimmungsverbessernde Wirkung haben kann. [4] Folgende Erkl\u00e4rung k\u00f6nnte es f\u00fcr das Entstehen von Gl\u00fccksgef\u00fchlen durch Schokolade geben: Der Genuss von Schokolade steht h\u00e4ufig mit <a href=\"https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/kulinarische-erinnerungen-wie-sie-funktionieren-und-wie-sie-uns-praegen\/\">sch\u00f6nen Kindheitserinnerungen<\/a> in Verbindung. So kann Schokolade beispielsweise Feste wie Ostern oder Weihnachten in Erinnerung rufen. Auch Situationen, bei denen fr\u00fcher Trost gespendet wurde oder es eine Belohnung gab, werden mit Schokolade assoziiert. Das Geschmackserlebnis an sich k\u00f6nnte ebenfalls die Laune verbessern, so ein weiterer Ansatz. Das in der Schokolade enthaltene Fett und der Zucker aktivieren au\u00dferdem das Belohnungszentrum im Gehirn. Vermutlich macht es also eine Kombination all dieser Faktoren &#8211; Inhaltsstoffe, Kindheitserinnerungen, Geschmackserlebnis, Aktivieren des Belohnungszentrums \u2013aus, dass uns Schokolade gl\u00fccklich macht. Es m\u00fcssten allerdings noch mehr Studien durchgef\u00fchrt werden, um hier eindeutige Aussagen treffen zu k\u00f6nnen. Die Wirkung von Schokolade m\u00fcsste auch direkt mit anderen S\u00fc\u00dfigkeiten verglichen werden.<\/p>\n<h1>Interessante Fakten zu Schokolade<\/h1>\n<ul>\n<li>Wei\u00dfe Schokolade ist eigentlich gar keine Schokolade. Laut einer Verordnung muss eine S\u00fc\u00dfigkeit zu mindestens 35 Prozent aus Kakaotrockenmasse &#8211; Kakaopulver und Kakaobutter &#8211; bestehen, damit sie Schokolade genannt werden darf. Somit stellt die wei\u00dfe Form der Schokolade genaugenommen gar keine Schokolade dar.<\/li>\n<li>Schokolade ist f\u00fcr Hunde giftig. Das darin enthaltene Theobromin kann von den Vierbeinern nicht abgebaut werden. Daher kann f\u00fcr Hunde der Genuss von Schokolade lebensbedrohlich sein.<\/li>\n<li>Schokoladenkonsum w\u00e4hrend der Schwangerschaft wirkt sich positiv aus. So konnten finnische Forscher in einer Studie folgendes zeigen: Im Alter von sechs Monaten waren Babies, deren M\u00fctter w\u00e4hrend der Schwangerschaft Schokolade\u00a0gegessen hatten, im Vergleich zu ihren Altersgenossen, die im Mutterleib keine Schokolade abbekommen hatten, gl\u00fccklicher und aktiver. Beurteilt wurde dies anhand der H\u00e4ufigkeit ihres Lachens und L\u00e4chelns. [7] Untersuchungen weisen auch darauf hin, dass der Genuss von Schokolade w\u00e4hrend der Schwangerschaft das Risiko von Schwangerschaftsdiabetes senken kann. [8]<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Fazit<\/h1>\n<p>Die Inhaltsstoffe von Schokolade per se machen nicht gl\u00fccklich, so viel steht fest. Daf\u00fcr liegen Tryptophan, Theobromin &amp; Co in der S\u00fc\u00dfigkeit in zu geringer Konzentration vor. Trotzdem kann der Genuss von Schokolade erwiesenerma\u00dfen die Laune heben. Die Wissenschaft f\u00fchrt dies auf eine Kombination aus mehreren Faktoren zur\u00fcck: Die positiven Kindheitserinnerungen, die mit Schokolade assoziiert werden, das Geschmackserlebnis, die Aktivierung des Belohnungszentrums unseres Gehirns sowie die Inhaltsstoffe. Am besten also einfach die Schokolade genie\u00dfen und gar nicht zu lange dar\u00fcber nachdenken, warum sie uns gl\u00fccklich macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Referenzen<\/strong><\/p>\n<p>[1] <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/20040\/umfrage\/jaehrlicher-schokoladenkonsum-pro-kopf-in-ausgewaehlten-laendern\/\">Das Statistikportal,<\/a> abgefragt am 4.4.2019<\/p>\n<p>[2] Macht Schokolade \u201ehigh\u201c, s\u00fcchtig und gl\u00fccklich? <a href=\"http:\/\/www.uni-koeln.de\/math-nat-fak\/didaktiken\/chemie\/schokomaterialien\/p13.pdf\">Website des Instituts f\u00fcr Chemie der Uni K\u00f6ln<\/a>, abgerufen am 7.4.2019<\/p>\n<p>[3] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC3638380\/pdf\/rstb20110375.pdf\">Young SN: The effect of raising and lowering tryptophan levels on human mood and social behaviour. Philos Trans R Soc Lond B Biol Sci. 2013 Apr 5; 368(1615): 20110375. doi: 10.1098\/rstb.2011.0375<\/a><\/p>\n<p>[4] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/24117885\">Scholey A, Owen L. Effects of chocolate on cognitive function and mood: a systematic review. Nutr Rev. 2013 Oct;71(10):665-81<\/a><\/p>\n<p>[5] Adam O., Schauder P. und Ollenschl\u00e4ger G.: Ern\u00e4hrungsmedizin: Pr\u00e4vention und Therapie. 3. Auflage. Elsevier, Urban &amp; FischerVerlag, 2006, ISBN 3-437-22921-4, S. 463.<\/p>\n<p>[6] <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC2782959\/pdf\/nihms138210.pdf\">E. W. Triche, L. M. Grosso, K. Belanger, A. S. Darefsky, N. L. Benowitz, M. B. Bracken: Chocolate Consumption in Pregnancy and Reduced Likelihood of Preeclampsia. Epidemiology. Vol. 19, Iss. 3, Mai 2008, S. 459\u2013464. doi:10.1097\/EDE.0b013e31816a1d17.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schokolade kann angeblich Gl\u00fccksgef\u00fchle ausl\u00f6sen. Doch stimmt es wirklich, dass darin enthaltene Substanzen gute Laune machen? Die bESSERwisser haben recherchiert. &#8222;Schokolade ist Gottes Entschuldigung f\u00fcr Brokkoli,&#8220; meinte einmal der US-amerikanische Schriftsteller Richard Paul Evans. Und was f\u00fcr eine! Wir alle lieben Schokolade, und die s\u00fc\u00dfe Leckerei ist heute aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. 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