Weiße Gentechnik

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Enzyme in Waschmitteln, die Gras-, Kakao- und Blutflecken von unserer Kleidung knabbern, Pilze, die Holzschnitzel für die Papierherstellung vorbereiten, Bioethanol als Treibstoff oder Kunststoffe aus Milchsäure - in der weißen Biotechnologie verwenden die IngenieurInnen biologische und biochemische Prozesse für technische Anwendungen. Sie wollen damit bei Produktionsverfahren Energie sparen und Abfälle entweder vermeiden oder biologisch abbaubar machen. Auch versuchen sie, nachwachsende Rohstoffe anstatt von fossilen zu verwenden. Immer öfter verwenden die BiotechnikerInnen gentechnisch veränderte Mikroorganismen, um die Produktion einfacher oder effektiver zu machen. Manche Anwendungen wären ohne der weißen Gentechnik gar nicht möglich, etwa wenn die begehrten Enzyme natürlicherweise nur in Bakterien vorkommen, die nicht kultivierbar sind, oder die Produktionsbedingungen nicht überleben würden.