2. ÖPPM-Jahrestagung an der MedUni Graz

Bild: ÖPPM

Am 11. und 12. Oktober 2018 fand die zweite Jahrestagung der Österreichischen Plattform für Personalisierte Medizin an der Medizinischen Universität Graz statt. Open Science war mit dabei und leitete die Session „Gesellschaft und Ethik“.


Vernetzungsplattform für Personalisierte Medizin


Bei der Österreichischen Plattform für Personalisierte Medizin handelt es sich um eine nationale Vernetzungsplattform, die auf Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gegründet wurde und alle Akteure auf dem Gebiet der Personalisierten Medizin in Verbindung setzt. Durch die Zusammenarbeit soll das Thema Personalisierte Medizin vorangetrieben werden. Aktuell arbeiten 4 Arbeitsgruppen zu den Themen Klinische Grundlagen- und Translationale Forschung, Infrastruktur und Technologie, Gesellschaft und Ethik und Klinische Anwendungen.


Interessante Vorträge und Diskussionsrunden


Zwei Tage lang fanden Vorträge zu Grundlagen-, Angewandter und Transnationaler Forschung sowie Infrastruktur und zu gesellschaftlichen sowie ethischen Aspekten im Bereich der Personalisierten Medizin statt. Open Science leitete die Session zu Gesellschaft und Ethik zum Thema „How can we (not) afford Personalized Medicine?“. Das gesundheitsökonomische Thema wurde durch Vorträge von Gottfried Endel (Hauptverband der Sozialversicherungsträger) und Claudia Wild (Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment) beleuchtet und gipfelte in einer spannenden Diskussion über Finanzierungsmöglichkeiten und – notwendigkeiten in der Personalisierten Medizin.


Öffentliche Podiumsdiskussion


Am Freitagnachmittag fand eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Personalisierte Medizin: Wer oder Was steht im Mittelpunkt?“ statt. Die Diskussionsrunde aus VertrerInnen der Bereiche Medizin und Politikwissenschaft, des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger und eines Patientenvertreters, diskutierte mit dem Publikum über Themen wie die zunehmende Sammlung von gesundheits- und nicht-gesundheitsbezogene Daten, den Fokus auf molekularen Analysen oder die Übernahme von Kosten für genetischen Analysen im Bereich der Personalisierten Medizin.


Akteure der Personalisierten Medizin und Interessierte sind weiterhin aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte der Plattform zu beteiligen und können sich unter pm@meduniwien.ac.at melden.

 

Open Science Projekt zum Thema Personalisierte Medizin

Open Science möchte durch das Projekt zum Thema Personalisierte Medizin den Dialog mit der Öffentlichkeit in diesem Bereich fördern. Hier finden Sie mehr zu den geplanten Aktivitäten.

 

 



EK, 13.11.2018

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Ansprechpartner:
  • Elena Kinz