Einladung zum Symposium Familiäre Hypercholesterinämie

Logos des FH Register der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft und der Patientenorganisation FHchol Austria

Am 06. November 2018 findet ein Symposium zum Thema Familiäre Hypercholesterinämie (FH) mit Schwerpunkten auf weiteren angeborenen Fettstoffwechselstörungen wie Lipoprotein(a)-Ehrhöhung, familiäres Chylomikronämie-Syndrom (FCS) und lysosomale-saure-Lipase-Mangel (LAL-D) statt, das vom FH Register der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft und der Patientenorganisation FHchol Austria ausgerichtet wird. Von 15.00 – 19.00 Uhr werden Einblicke in die Genetik, klinische Erfahrungen mit den Erkrankungen aus multidisziplinärer Sicht und persönliche Erfahrungen junger Betroffener geteilt. Das Symposium findet im Research Center for Molecular Medicine der Austrian Academy of Sciences (CeMM), 1090 Wien, Lazarettgasse 14, Seminarraum 8. Stock statt und richtet sich nicht nur an Ärztinnen und Ärzte, sondern explizit auch an Betroffene/PatientInnen der erwähnten Fettstoffwechselstörungen, politische EntscheidungsträgerInnen und Medien. Aus der Gesundheitspolitik haben Dr. Alexander Biach, Vorstandsvorsitzender des Hauptverbands der Österreichischen Sozialversicherungsträger, zugesagt, der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker wurde angefragt.

Auch Open Science wird am Symposium vertreten sein. Ein detailliertes Programm finden Sie untenstehend. Um Anmeldung wird gebeten: g.hanauer@aas.at

Bei Familiärer Hypercholesterinämie handelt es sich um eine angeborene Störung des Lipidstoffwechsels (Fettstoffwechsels), die mit teils drastisch erhöhten LDL-Cholesterinwerten einhergeht (LDL-Cholesterin –oft als „schädliches“ Cholesterin bezeichnet). Obwohl genaue Betroffenenzahlen zurzeit noch nicht vorliegen, geht man heute davon aus, dass in etwa 1 von 250 Personen in Österreich an FH leiden - auf die Einwohnerzahl Österreichs übertragen sind das etwa 30.000 Personen. Nur die wenigsten wissen davon, die Diagnoserate lieg weit unter 10 %. Dies hat fatale Konsequenzen, denn durch das überschüssige LDL-Cholesterin im Blut entstehen bereits in jungen Jahren atherosklerotische Veränderungen – man spricht auch von „Arterienverkalkung“. Setzt sich diese weiter fort, können Herzinfarkte oder Schlaganfälle, mitunter auch in jungen Jahren, auftreten.

Mehr zum Thema „Familiäre Hypercholesterinämie“ finden Sie in der Rubrik „Wissen“ auf der Open Science Website.

www.fhchol.at

www.aas.at

ja, 02.10.2018

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