Hautprojekt: SchülerInnen zu Besuch im Vienna Open Lab

, Bild: Open Science - Lebenswissenschaften im Dialog

Am 19.10.2017 durften die SchülerInnen aus unserem Sparkling Science Projekt "Die genetische Landkarte der menschlichen Haut" selbst im Labor experimentieren. Im Vienna Open Lab führten die Jugendlichen aus der 4. Klasse der HTL Spengergasse Wien Versuche zum Thema DNA, RNA und Protein durch.

Experimentieren mit Zellen und DNA

Drei TutorInnen des Vienna Open Lab führten die 27 SchülerInnen mit viel Wissen, Charme und Schmäh durch das zweistündige Praktikum "DNA-Atelier". Die angehenden MedizininformatikerInnen bekamen detaillierte Informationen zum Aufbau von Zellen und dazu, wie die darin enthaltene DNA in RNA und Protein übersetzt wird. Der Hautforscher Prof. Michael Mildner, der das Projekt leitet, war ebenfalls anwesend und ergänzte die Ausführungen mit seinem Experten-Wissen. Die SchülerInnen durften auch selbst Hand anlegen und zwei Versuche durchführen: sie färbten ihre eigenen Schleimhautzellen aus dem Mund und analysierten sie unter dem Mikroskop. Anschließend  reinigten sie DNA aus diesen Zellen auf. Da es im Praktikum auch um den genetischen Code ging, sollten die angehenden MedizininformatikerInnen zu guter Letzt noch eine Geheimbotschaft aus dem ATGC-Buchstabencode der DNA entschlüsseln.

Grundlegendes Wissen für komplexe Aufgabenstellung

Noch vor Weihnachten geht es für die SchülerInnen im Projekt dann mit einer Exkursion ins Forschungslabor von Prof. Mildner weiter. Workshop, Labor-Praktikum und Exkursion sollen den jungen Leuten anschaulich und in authentischer Umgebung das erforderliche Wissen vermitteln, das sie für ihr Projektziel benötigen: die SchülerInnen werden im Rahmen des Projekts eine Vektorgrafik der menschlichen Haut erstellen. Diese soll mit Daten aus Versuchen zur Transkriptom-Analyse verschiedener Hautzell-Typen aus dem Labor Mildner gespeist werden und wird zu Projektende öffentlich zugänglich gemacht.

 

Artikel erstellt am 20.10.2017 von AS

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  • Alexandra Schebesta