Symposium Familiäre Hypercholesterinämie (FH) am CeMM in Wien

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Am 08. November 2017 findet ein Symposium zum Thema Familiäre Hypercholesterinämie (FH) des FH Registers der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft statt. Von 15.00 – 18.30 Uhr werden Einblicke in die Genetik, klinische Erfahrungen mit FH aus multidisziplinärer Sicht und persönliche Erfahrungen FH-Betroffener geteilt. Das Symposium findet im Research Center for Molecular Medicine Austrian Academy of Sciences (CeMM), 1090 Wien, Lazarettgasse 14, Seminarraum 8. Stock statt. Das Symposium richtet sich nicht nur an Ärztinnen und Ärzte, sondern explizit auch an Betroffene von Familiärer Hypercholesterinämie, politische Entscheidungsträger und Medien. Unter anderem wird auch die Sinnhaftigkeit eines präventiven Screenings auf FH mit Entscheidungsträgern aus Ärztekammer, Hauptverband der Sozialversicherungsanstalten, Gesundheitsökonomie und Patientenvertretung diskutiert. Ein Vergleich mit Screening- und Registerprogrammen in den Niederlanden, Deutschland und Uruguay rundet das Symposium international ab.

Open Science wird am Symposium vertreten sein, ein detailliertes Programm finden sie untenstehend. Um Anmeldung wird gebeten: g.hanauer@aas.at

Bei Familiärer Hypercholesterinämie handelt es sich um eine angeborene Störung des Lipidstoffwechsels (Fettstoffwechsels), die mit teils drastisch erhöhten LDL-Cholesterinwerten einhergeht (LDL-Cholesterin –oft als „schädliches“ Cholesterin bezeichnet). Obwohl genaue Betroffenenzahlen zurzeit noch nicht vorliegen, geht man heute davon aus, dass in etwa 1 von 250 Personen in Österreich an FH leiden - auf die Einwohnerzahl Österreichs übertragen sind das etwa 30.000 Personen. Nur die wenigsten wissen davon, die Diagnoserate lieg weit unter 10 %. Dies hat was fatale Konsequenzen, denn durch das überschüssige LDL-Cholesterin im Blut entstehen bereits in jungen Jahren atherosklerotischen Veränderungen – man spricht auch von „Arterienverkalkung“. Setzt sich diese weiter fort, können Herzinfarkte oder Schlaganfälle, mitunter auch in jungen Jahren, auftreten.

Mehr zum Thema „Familiäre Hypercholesterinämie“ wird im Oktober in der Rubrik „Wissen“ auf der Open Science Website veröffentlicht.

www.fhchol.at

www.aas.at

Erstellt von EK am 18.09.17

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  • Elena Kinz